Bleibt Palma das Müllchaos erspart?

Mitarbeiter der Stadtwerke wollen ab 22. Juli streiken . Aber es kommt Bewegung in die Verhandlungen

Ein Streik der Müllabfuhr hätte verheerende Auswirkungen.

Ein Streik der Müllabfuhr hätte verheerende Auswirkungen.

Foto: Foto: Joan Torres
Ein Streik der Müllabfuhr hätte verheerende Auswirkungen. Im Jahr 1987 streikte die Müllabfuhr schon einmal, der Abfall häufte sich nicht nur auf der Plaça Major in Palma.

Palma und seinen Gästen bleibt ein Streik der Müllwerker in der Hochsaison wahrscheinlich erspart. Am Mittwoch kam Bewegung in die Verhandlungen zwischen den Arbeitnehmervertretern und der Direktion der Stadtwerke Emaya. An diesem Donnerstag, 17. Juli, sollen die Gespräche fortgesetzt werden. Beobachter gehen davon aus, dass der Streik abgewendet werden kann.

Müllabfuhr und Straßenreinigung hatten vergangene Woche angekündigt, ab 22. Juli in einen unbefristeten Streik zu treten. Am Montag verschärfte sich der Ton noch einmal, nachdem die Gewerkschafter und Betriebsräte erfahren hatten, dass das Rathaus eine Klage gegen den Streik eingereicht hat. Nach Ansicht der Stadtverwaltung wäre der Ausstand nämlich politisch motiviert und deshalb illegal.

Die Mitarbeiter wollen weder mehr Geld noch weniger Arbeitsstunden, sondern betriebliche Veränderungen, die allerdings eine Aufstockung des Personals zur Folge hätten. Die Forderungen reichen bis zu Absetzung von Emaya-Geschäftsführer Andreu Garau.

Am Mittwoch kam die Unternehmensleitung den Mitarbeitern entgegen. Sie sagte zu, die Belegschaft bei Engpässen so zu verstärken, dass eine höhere Produktivität erzielt werde. Der Betriebsrat kündigte an, den Vorschlag zu prüfen.

Mehrere Unternehmerverbände hatten in den vergangenen Tagen eindringlich vor den Folgen eines Streiks in der Hochsaison gewarnt und die Parteien aufgerufen, eine Einigung zu erzielen.

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