Zwei Männer starten durch

| Llucmajor, Mallorca |
Nürburgring-Legende nach Mallorca geholt: Helmut Gay (l.) und Dieter Zuber mit Porsche "Turbinchen" auf dem Circuit Mallorca.

Nürburgring-Legende nach Mallorca geholt: Helmut Gay (l.) und Dieter Zuber mit Porsche "Turbinchen" auf dem Circuit Mallorca.

Nürburgring-Legende nach Mallorca geholt: Helmut Gay (l.) und Dieter Zuber mit Porsche "Turbinchen" auf dem Circuit Mallorca.Der Adess-LMP3-Prototyp.Sonnendurchflutet: Das Büro des Circuit Mallorca ist zugleich ein großzügiger Showroom.Rauf und runter: Helmut Gay in seinem neuen Off-Road-Park, der im November fertiggestellt sein soll.Ein Blick auf die Kartbahn des Circuit Mallorca - samt der kleineren Tribüne des Areals.

Bei einem Motorsportbegeisterten hüpft das Herz in der Brust, wenn das schwarze Gefährt aus seiner Garage geschoben wird. Es handelt sich um "Turbinchen". Der Original-996-Turbo-Porsche, mit dem Pilot Uwe Alzen ein Stück Nürburgring-Renngeschichte geschrieben hat. Heute steht das Fahrzeug neben anderen Automobil-Schätzen auf dem Circuit Mallorca bei Llucmajor.

Es gehört Helmut Gay, der das Rennsport-Areal seit November 2013 zusammen mit Partner Dieter Zuber betreibt. Der gelernte Kfz-Mechaniker Gay hatte Turbinchen seinerzeit mit aufgebaut. "Turbinchen ist unverkäuflich", betont Gay, dessen Leben untrennbar mit dem Motorsport verknüpft ist. Rennen fährt er allerdings nur selten. "Manchmal unter Pseudonym", schmunzelt der Schwabe. "Mein Name muss nicht am Auto stehen."

Als Gay zusammen mit seinem Schweizer Partner den Circuit Mallorca als neuer Pächter übernahm, hatte er große Ziele. Ganz wichtig: "Wir haben fast zwei Jahre daran gearbeitet, dass hier alles legalisiert wird, was vorher nicht der Fall war." Diverse Um- und Neubauten gab es seit Herbst 2013 auf dem Areal. Zurzeit wird noch der Einfahrtsbereich zum Gelände umgestaltet, eine Kleinigkeit im Vergleich zu dem Bau des Komplexes mit Büro, das in einen neuen Showroom eingebettet ist, und Fertigungshalle im vergangenen Jahr.

Hier sollen schon in wenigen Wochen in Kooperation mit der Firma Adess Rennfahrzeuge der LMP3-Klasse zusammengebaut werden. Die ersten beiden Prototypen entstehen in diesen Tagen noch in Deutschland, und sind bereits nach Asien verkauft. Nummer drei und vier werden auf dem Gelände des Circuits gebaut, wo auch ab dem 30. September die offizielle Präsentation der Adess-LMP3-Fahrzeuge stattfinden soll.

Es handelt sich um eine neue Langstreckenklasse mit Einheitsmotor, bei der jedes Fahrzeug maximal knapp 200.000 Euro kosten darf. Helmut Gay rechnet damit, dass pro Jahr "so zwischen 20 und 25 Prototypen" die Halle des Circuits verlassen werden.

Fahren werden die Renner aus Llucmajor unter anderem für Gays eigenen Rennstall. Er betreibt seit e

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