Mehr als 2400 Arbeitsverträge beanstandet

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Zufrieden mit der Aktion: Ministerpräsidentin Francina Armengol und Arbeitsminister Iago Negueruela stellten die Ergebnisse der

Zufrieden mit der Aktion: Ministerpräsidentin Francina Armengol und Arbeitsminister Iago Negueruela stellten die Ergebnisse der Presse vor.

Als Erfolg "ohnegleichen" hat die Balearen-Regierung ihre Kampagne gegen illegale Arbeitsverträge gewertet. Bei den Betriebsprüfungen zwischen dem 17. August und dem 30. September seien mehr als 2400 Arbeitsverträge entdeckt worden, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprachen. Rund 100 Unternehmen müssen nun mit Bußgeldern rechnen.

Die Kontrollkampagne war eine der ersten Amtshandlungen des im Frühjahr ernannten Arbeitsministers Iago Negueruela (PSIB). 31 Inspektoren wurden dafür abgestellt.

Ein Schwerpunkt war die Überprüfung von Zeitverträgen. Von 8008 kontrollierten Verträgen erwiesen sich 1987 (24 Prozent) als illegal, will heißen: Sie hätten längst in Festanstellungen münden müssen - was jetzt in jedem Einzelfall auch angeordnet wurde.

Eine zweite Front waren die Halbtagsjobs. Von 4006 untersuchten Verträgen erwiesen sich elf Prozent (457) als illegal, weil von den Beschäftigten höhere Stundenzahlen abverlangt wurden.

(aus MM 44/2015)

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