Airbnb bietet weiterhin illegal Ferienplätze auf Mallorca an

| Palma, Mallorca |
Obwohl das neue Tourismusgesetz seit 2018 die Ferienvermietung auf Mallorca mit einem Zonenplan regelt, werden rund 30 Prozent d

Obwohl das neue Tourismusgesetz seit 2018 die Ferienvermietung auf Mallorca mit einem Zonenplan regelt, werden rund 30 Prozent der Airbnb-Angebote auf der Insel ohne Lizenz vermietet.

Foto: Archiv

Die Online-Buchungsplattform Airbnb bietet auf den Balearen immer noch 50.961 Plätze ohne Nachweis einer Ferienvermietungslizenz an. Zu diesem Schluss kommen die Organisationen DinsAirbnb und Terraferida nach einer aktuellen Überprüfung.

Nicht nur Mallorca ist betroffen: Neben den hier illegal angebotenen 28.360 Plätzen wurden auch 8.283 auf Menorca, 13.332 auf Ibiza und 986 auf Formentera entdeckt. Seit 2018 ist die Situation durch das neue Tourismusgesetz und den erstellten Zonenplan ganz klar geregelt. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass teilweise dieselbe Lizenznummer für mehrere Ferienhäuser verwendet wird. Zudem werden in Privaträumen von Wohnungen, die unter bestimmten Voraussetzungen keine Genehmigung benötigen, bis zu zwölf Betten vermietet.

Die kleinen Privatorganisationen sprechen von "massivem Betrug", da damit etwa auf Mallorca rund 30 Prozent der Airbnb-Angebote illegal seien. Sie beklagen aufgrund ihrer Kapazitätsgrenzen zu wenig Hilfe von Regierungsseite, dort würde ein Millionenbudget für Kontrollen verwaltet. Erst im Februar wurde Airbnb eine Geldstrafe von 300.000 Euro wegen Verstoßes gegen das Tourismusgesetz auferlegt.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Metti / Vor 27 Tage

Hajo Hajo, so ist es auch. Die sehen sich nur als Mittler, zwischen Eigentümer und Gast. Von daher juckt sie das nicht. Einige andere Plattformen sehen es ähnlich und die sind bei weiten nicht so groß wie AirBNB. Majorcus: Typischer Beitrag von einem Deutschen. Siehst in D.land viel anders aus, nein und nicht nur in dieser Sache. Das Problem ist, bei dieser Vermieterei, das es seit jahrzenten so funktioniert. Es gibt edliche, die es auch weiter ohne Lizenz machen. Es auch nicht einsehen zu lizensieren. Erst wenn bei einer Kontrolle der Gast zur Kasse gebeten wird und zusätzlich das nicht lizensierte Objekt verlassen müsste, erst dann wird sich was ändern. Dem Gast ist es egal, ob eine Lizenz da ist oder nicht, dieVermietung an sich muss funktionieren, mehr interessiert nicht. 99 % der Gäste suchen nicht nach Objekten Lizenznummern, sie suchen nach seriösen Anbieter. Seriöse Anbieter wiederum sind für die buchenden Urlaube die, die das Geschäft korrekt abwickeln und nicht die, die nur lizensierte Objekte führen...das ist das Problem.

Majorcus / Vor 28 Tage

Hat irgendwer auf dieser Insel rechtsstaatliche Verhältnisse erwartet? Selbst in Deutschland werden die Google, Amazon, Apple & Co. nicht zur Kasse gebeten ... - der Dumme ist stehts der Normalbürger Otto und Jose ...

Hajo Hajo / Vor 28 Tage

Diese Plattform redet sich im Kleingedruckten damit raus, der Vermieter trage allein die Pflicht eine Registrierung vor zu nehmen und die Nummer dem Angebot bei der Anmeldung zu zu fügen. Selbst aber prüfen sie das nicht und lehnen die Anbieter nicht ab, wenn sie keine Nummer angeben. Dabei ist das einfacher Kinderkram das zu Programmieren. Also besteht doch jede Handhabe für Steuerfahndung und Justiz, hier tätig zu werden. Auf was warten die denn noch?

Sunny / Vor 28 Tage

....schlimm diese Geldstrafen, wie diese davon abhalten weiter zu machen... das Geschäft boomt...

frank / Vor 28 Tage

Und täglich grüsst das Murmeltier !!!!