Palmas Anwohner wehren sich gegen Kreuzfahrtschiffe

| Palma, Mallorca |
Die neue Vereinigung aus mehr als 20 Initiativen der Insel fordert unter anderem, dass nur noch maximal ein Kreuzfahrtschiff in

Die neue Vereinigung aus mehr als 20 Initiativen der Insel fordert unter anderem, dass nur noch maximal ein Kreuzfahrtschiff in Palmas Hafen anlegen darf.

Foto: Archiv Ultima Hora

Eine neue Initiative aus Bürgern von Palma und mehr als 20 Umweltorganisationen will dem Kreuzfahrttourismus auf Mallorca entgegentreten. Die Liste der Forderungen ist lang: Nur ein Kreuzfahrtschiff pro Tag mit maximal 4000 Fahrgästen, eine höhere Touristensteuer von fünf Euro pro Person und eine strenge Kontrolle durch die Hafenbehörde, was den Verbrauch von Wasser und Strom sowie Luftverschmutzung angeht.

Am Montag haben unter anderem die Umweltschutzorganisationen GOB und Terraferida sowie der Architektenverband ARCA das Schreiben an Palmas Stadtverwaltung unterzeichnet. Die 23 Vereinigungen kritisieren darin etwa, dass von Verwaltungsseite in den vergangenen vier Regierungsjahren "nichts passiert sei", was die Regulierung dieses Wirtschaftszweigs angeht.

GOB merkte unterdessen an, dass "mit dem schlechtesten Treibstoff auf dem Markt" und der Menge des CO2-Ausstoßes eine Gesundheitsgefahr für Palmas Bürger bestehe.

Seit Jahren herrscht beim Thema Kreuzfahrt in Palma Uneinigkeit zwischen der Stadtverwaltung und dem Staatsorgan Hafenbehörde. Abhilfe wollte man in diesem Frühjahr etwa mit einer App schaffen - "Welcome Palma" soll dem ankommenden Kreuzfahrtrurlauber in Echtzeit sagen, in welchen Ecken der Stadt es aktuell zu voll ist.

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Peter Kunde / Vor 1 Monat

Schnell noch 'ne Kreuzfahrt buchen, bevor auch dieses Vergnügen reglementiert und verboten wird!

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Konstruktiv = alle diese selbst ernannten Heilsbringer und Weltretter sollten dort hin fahren wo die Bevölkerung explodiert und sich für Bildung einsetzen. Denn NUR so werden sie dort in der Lage sein später zu verstehen, was für ihre Existenz und Umwelt zu tun ist. Uns in Euro mit ihren Heilslehren und Klugscheißerei auf die Nerven zu gehen, hilft diesen Ländern Null und Nix. Deutschland ist bereits Weltmeister im Umweltschutz und braucht keine Heilslehren und Missionare mehr. Seit 45 und 89 ist damit Schluss!

frank / Vor 2 Monaten

@hajo hajo.Du hast mehr wie Recht, aber ich vermute, daß Majorcus &Co. nur provozieren wollen.Klare Fakten kommen nicht.Nur Autos weg,der Planet wirds dir danken - Sprüche, sonst nix.

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Letzter Versuch diesem faktenresistenten Majorcus die brutale Welt vor Augen zu führen. Denn diese wird uns irgendwann überrollen und uns unseren Wohlstand streitig machen.

60 Millionen sind schon auf dem Weg zu uns und sie interessieren sich nicht für die "" Heilslehren die von der Rettung der Welt faseln"" und meinen das wäre ihre kleine beschränkte Welt. Also hier mal nachlesen =

Wie eine Welt mit 10 Milliarden Menschen ernährt werden soll ... https://www.handelsblatt.com › Unternehmen › Handel + Konsumgüter....19.10.2018 - Future Food Forum Wie eine Welt mit 10 Milliarden Menschen ernährt ... zu lagern, deswegen bleibt sie meist auf dem Feld im Freien liegen.

frank / Vor 2 Monaten

Ich habe die Zahlen und Text 1 zu 1 der Pressemitteilung der TU M übernommen.Also entweder ein Fehler der TU M oder der Presse.Kann ja mal passieren.

Majorcus / Vor 2 Monaten

@ Frank: Sie schreiben „45,8 Bio Wattstunden pro Jahr“ und meinen wohl „45,8 x 1.000.000 Wh“, die Studie der TUM schreibt von 45,8 Tera Wh, die sind 45,8 x 1.000.000.000.000 Wh. Sie haben sich leider um den Faktor 1.000.000 „verschreiben“ – nicht ganz unerheblich … . Das Bitcoin extrem stromintensiv ist, leitet sich aus der Basistechnologie Blockchain ab. Für die ökologische Bewertung ist die Herkunft des verbrauchten Stroms entscheidend - klassischer D-Strommix (Atom, Kohle, Gas etc.) oder rein aus regenerativen Quellen. Dieses entscheidende Detail haben Sie bei der Zitation der sehr guten TUM-Studie "weggelassen". ! Kein Bitcoin, zahlen Sie an jeder Kasse (auch aus Gründen des Datenschutzes) bar! @ Hajo Hajo: Sie sind ein Mann der Fakten - warum flüchten Sie sich hier in unsachliche Diffamierungen? Bitte bleiben Sie für die anspruchsvollen MM-Leser bei der von Ihnen überwiegend genutzten Methode der Fakten. Bitte setzen Sie Ihre akademische Ausbildung ein und beurteilen „Die Grenzen des Wachstums” des Club of Rome 1972 und die Ergebnisse der Katowice Climate Change Conference 12/ 18 https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Klimakonferenz_in_Katowice_2018 P.S.: kein Bitcoin, kein eigenes KFZ, reinen Ökostrom und regional essen (TOP ist fleischarm, verlänger Ihr Leben) – so schützen Sie diesen Planeten für die nachfolgenden Generationen. @ Metti: Kulturhistorisch wurden die westlichen Länder durch wenige Unternehmen zu KFZ-Abhängigen entwickelt – nur wenn wir unsere Verbrauchsgewohnheiten SEHR SEHR grundlegend ändern, hat dieser Panet die Chance die nächsten drei Generationen zu erleben. Problem: damit verdienen die Investoren sehr viel weniger - dagegen wehren die sich mit allen Mitteln! O.g. Quellen empfohlen. @ all: Wollen Sie lieber zerstören oder erhalten?

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

frank@ sehr gut. Man muss Querdenken um die ganze Misere auf zu decken. Weiter so !

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Metti@ es ist sinnlos einem blutigen Theoretiker zu versuchen Verstand ab zu fordern. Sein Verhalten erinnert mich an die Methoden der DDR-Kaderschulung wo man lernte den westlichen Gegnern der sozialistischen Heilslehren damals bei Diskussionen das Wort im Mund herum zu drehen. Und wenn das nicht half, suchte man nach Argumenten aus der politischen Mottenkiste. Bisher hat er es nicht geschafft meine Fakten zu widerlegen und in Kausalitäten zu denken, deshalb machts keinen Sinn sich auf ihn ein zu lassen.

frank / Vor 2 Monaten

Ich hoffe nur, daß Majorcus & Co. keinen Bitcoin haben.Die TU München hat errechnet, wie groß der ökologische Fußabdruck ist.Mit Stand 11/18 verbrauchten Rechner, die Bitcoins erstellen, etwa 45,8 Bio Wattstunden pro Jahr.Dies führt der Studie zufolge zu einem jährlichen Ausstoß von 22 - 22,9 Mio.Tonnen C O 2.Der Ausstoß liege zwischen dem von Jordanien und Sri Lanka.Bin gespannt, wie sich diese Fanatiker da wieder rausreden.

Hajo Hajo / Vor 2 Monaten

Metti @ lass es. Gegen Gehirnwäsche war auch bei den Nazi kein Kraut gewachsen. Sowas ist für mich nichts weiter als Ökoterror! Wer war für die Umwelt tun will braucht eine passende akademische Ausbildung. Aber keine in Agitation! Sowie bis 1989 im der DDR.