Einzelhandel befürchtet Umsatzeinbußen im Sommer

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Vor allem von Urlaubern in Ferienwohnungen profitierte der Einzelhandel nach eigenen Angaben.

Vor allem von Urlaubern in Ferienwohnungen profitierte der Einzelhandel nach eigenen Angaben.

Foto: Archiv UH

Die kleinen und mittelgroßen Geschäfte in Palma befürchten in diesem Sommer Umsatzeinbußen wegen des Verbots der Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern in der Inselhauptstadt. In den vergangenen Jahren habe man insbesondere von den Urlaubern profitiert, die nicht in Hotels, sondern in Privatwohnungen untergebracht waren, so Rafael Ballester, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands Afedeco.

In Küstenorten, in denen viele Urlauber in legal vermieteten Ferienhäusern untergebracht sind, seien die Auswirkungen indes weniger stark zu spüren.

Die Stadt Palma verteidigt sich. Die Einzelhändler hätten ihr Anliegen bisher nicht in einem der städtischen Ausschüsse, an denen sie beteiligt sind, vorgetragen. (cze)

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Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

JayDee@ freut mich Ihnen mal zustimmen zu können.

Hajo Hajo / Vor über 2 Jahren

Die Klage ist scheinheilig bis dort hinaus. Denn die wenigen Ferienwohnungen die jetzt in Wohnblöcken wegfallen (und dies zu recht), waren nie das Gelbe vom Ei, sondern die draussen auf den Fincas und den Dörfern, wo Urlauber wohnen und sowieso mit dem Auto fahren müssen. Die Hotels mit ihren Allinclusive-Angeboten schädigen in der Hauptsache Handel und Gastronomie an den Playas. Nur noch wenige Urlauber buchen z.B. nur Übernachtung oder nur Frühstück.

Darüber hinaus scheint es ein Spanisches Problem zu sein ständig über die Stränge zu schlagen und Grenzen zu übertreten. Reicht man ihnen den kleinen Finger und ist nachgibig, fehlt einem in kürze der ganze Arm. Bestes Beispiel Es Trenc, Son Serra de Marina wo sie sich mit Chiringuitos einnisten wollten. Oder einfach öffentlichen Grund Boden in der Stadt für Stühle und Tische zu okupieren ohne die Pacht zu bezahlen. Ganze Bürgersteige werden voll gepflastert und Mütter mit Kinderwagen müssen auf der Starsse gehen. Aus Terrassen mit Markisen werden plötzlich ganze Zeltanbauten etc. Haut man ihnen auf die Finger, wird Geschrei und Gejammer ohne Ende angestimmt.

Metti / Vor über 2 Jahren

Tjo Jaydee, das wird man sehen. Wenn die Mieten dann so horrend sind, werden die Angestellten kein Vorteil davon haben. Die Eigentümer werden ja zusehen das sie weiter Reibach machen. Der Dumme wird weiterhin der Angestellte/ Arbeiter sein...

JayDee / Vor über 2 Jahren

Jetzt heulen die wieder los. Die haben früher ohne Ferienvermietung überlebt, die werden es also auch wieder ohne. Da muss man halt einfach mal wieder zurück vom Maserati zum Porsche. Die Angestellten die nicht mehr wissen wo sie wohnen können werden dem Gesetz danken.

Metti / Vor über 2 Jahren

Uschi: es steht:" sie befürchten"...noch werden edliche Wohnungen mehr illegal als legal vermietet. Noch läuft das "Geschäft" .....alles hat seine Vor und Nachteile. Für die Eigentümer der Wohnungen und die umliegenden Geschäfte in Zukunft mit Sicherheit eine Einbusse. Auch wird erst mal schwarz weiter vermietet. Das hört nicht von heute auf morgen auf....WENN DENN ÜBERHAUBT

Uschi / Vor über 2 Jahren

Das glaube ich kaum ! Die Strassen sind voll Touris. Dazu noch die Schiffsreisenden vor Palmas Hafen.