Hafenbehörde auf Mallorca misst Luftqualität live

| Palma de Mallorca |
Saubere Luft im Hafen von Palma de Mallorca.

Saubere Luft im Hafen von Palma de Mallorca.

Foto: P. Lozano

Die Hafenbehörde von Palma de Mallorca veröffentlicht die Luftmesswerte ab sofort im Internet. Mindestens acht Mal täglich sollen die Daten aktualisiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Mittelwerte aus insgesamt acht Bereichen werden stündlich berechnet und dann der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Insgesamt gibt es 113 Sensoren, die in Zusammenarbeit mit der Balearen-Uni überwacht werden. Gemessen werden Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3), Schwefeldioxid (SO2) und Feinstaub (PM10), jedoch keine Mikropartikel (PM25), die als besonders gefährlich gelten.

Im Testbetrieb hat sich laut der Betreiberbehörde APB (Autoridad Portuària de Baleares) herausgestellt, dass angeblich kein direkter Zusammenhang zwischen Schifffahrtsaktivitäten und Schadstoffbelastung besteht. Umweltschützer waren bei Messungen in den vergangenen Jahren allerdings zu anderen Ergebnissen gelangt.

2019 sollen Live-Messanlagen auch an den anderen Häfen der Balearen eingeweiht werden. Am Dienstagnachmittag waren die Werte in Palma einwandfrei: http://www.portsdebalears.com/es/calidad-del-aire

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Hein Blöd@ Nö glaube ich nicht, denn eine Studie die über Wochen und/oder Monate dauert, kann die UNI gar nicht bezahlen. Geschweige mehrere Meßstellen im gesamten Hafenbreich von der Katedrale bis rauf nach Porto Pi aufstellen und betreuen, schon gar nicht. Die Masse der Daten dann zu verarbeiten dauert Monate. Auch mit Computer bzw. Grossrechner.

Wer dann versucht sie zu Interpretieren, begeht schon miti der Absicht das zu tun den grössten Fehler. Zahlen müssen für sich sprechen und zwar alle die ermittelt wurden und keine Spalte der Statistik darf fehlen. Erst dann weiss man genau "welche, wo und wann, und was durch wen erzeugt wurde. Nur so kann man dann auch später ansetzen, um ggf. Verbesserungen bei den Emittenten zu erreichen. Eine gute Statistik besteht auch aus Kontrollfragen und Daten, die Fehlangaben aufzeigen. Hier kann nur das Institut für Mathematik der UNI helfen eine korrekte und "neutrale" Auswertung zu erarbeiten, die jeden Verdacht einer Lobbydienlichkeit unterbindet.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Gecko@ stimme Ihnen voll zu. Die Sauerei besteht besonders darin zuerst den Leuten und Laien einen gehörigen Schrecken ein zu jagen und ihnen dann scheinheilige Lösungen an zu bieten. Die DUH ist eine dieser Organisationen die die Diesel verbannen will, die dann prompt nach Afrika verschwinden und dort tut, was ihnen hier verboten wurde. Ein schlechtes Gewissen haben sie aber nicht.

Jeder der die Zeiten vor den Gesetzen zur Luftreinhaltung und dem ""neuen Geschäftsmodell Umweltschutz"" noch erlebte, kann sich sehr gut daran noch erinnern, wie es damals auf der Strasse nach Autoabgasen und nach Rauch aus der Ofenheizung gestunken hat. Auch wenn die Mama die Kinder aufrief die Wäsche von der Leine zu holen und die Fenster zu schliessen, da die Fabrik nebenan mit der Schícht begann. In der DDR wurde mit Braunkohle geheizt noch bis nach dem Ende der Mauer. Man roch es Kilomter weit. Und hats jemanden gestört? Nein, ebenso wenig wie die Wolken der Zweitakter. Alle die in dieser Zeit gross wurden leben immer noch.

Hein Blöd / Vor 1 Monat

Erfassung und grafische Darstellung von Messwerten ist eine Sache , Auswertung und Schlüsse daraus ziehen eine zweite Sache . Über die Erste Sache wurde gerade berichtet , die Zweite Sache ist ein Expertenjob . Man muss abwarten , was die Profis aus den Messdaten herauslesen und -beispielsweise die SO3-Peaks- irgend welchen konkreten Ereignissen zuordnen können . ( Ich tippe da auf ein sowjetisches Schiff :-) Auch die Frage :"Woher kommen die Ozon-Peaks , die vorzugsweise um 11:00 auftauchen ?" wird dann sicher beantwortet werden . Was die Aufstellungsorte der Sensoren betrifft , sollte man den Leuten der Balearen-Uni schon glauben , dass sie es vernünftig gemacht haben .

Gekko / Vor 1 Monat

Alleine der Feinstaub eines Laserdruckers oder Kopierer ist bedenklich. Man stelle sich den Arbeitsplatz eines Auto- oder Lastwagenmechanikers vor. Die schliessen nicht jedes Fahrzeug an der Abgas-Entsorgungsanlage an, sondern teste oft bei laufendem Motor. Wir werden so oder so kontaminiert, da kann jeder machen was er will. Nur wird mit den ganzen Belastungen ordentlich Kohle verdient.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Sch ja - hätte ich fast vergessen. Googlet doch mal danach welche Grenzwerte für diverse Arbeitplätze gelten. Dann trifft Euch buchstäblich der Schlag. Und da meine ich nicht die der hoch gefährdeten und belasteten Stahlindustrie oder Chemie, oder was eine Berufskraftfahrer täglich auf der Autobahn schlucken muss, sondern z.B. im Büro oder in einer Bäckerei den Feinstaub betreffend?

Wer seine Gesundheit vorsätzlich durch Rauchen gefährdet, sollte sowieso den Mund halten. Denn daran stirbt er mit Sicherheit zuerst.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Wenn gemessen wird, muss das an mehreren Stellen über mindestens einen Monat erfolgen. Gleichzeitig dazu sind Wetter und Windrichtungen täglich fest zu halten. Ausserdem ist eine Zählung der potenziellen Emitttenten zu machen. Also alle PKW, LKW, Busse, Fähren, Frachter, Kreuzfahrer, an besonders verkehrsreichen Tagen, sowei je Saison.. Nur so können relativ zweifelsfreie Wertungen statistisch dargestellt und gegeneinander zur Kontrolle verglichen werden. Was dabei heraus kommt, wurde anderweitig auch schon mit Erstaunen bewertet, nämlich alles andere als die Gegner behaupten. Diese konterten sofort mit dem alten Käse über Statistiken die man angeblich selber gefälscht habe. Kein ernsthafter und neutraler Wissenschaftler lässt sich sowas bieten.

wolfgang / Vor 1 Monat

mikropartikel nicht zu messen ist wenn die polizei nicht nach der tatwaffe sucht,,,entweder ist bei der beratung der messung was falsch gelaufen,,,oder etwas anderes läuft nicht so wie es eigentlich soll...jeder weis aus dem schuluntericht,,,das messungen anders laufen,,,,bei messungen wird der gefährlichste teil versucht als erstes zu finden,,,

rokl / Vor 1 Monat

Man sollte dort messen, wo die Menschen wohnen und nicht an der Wasserlinie, dann würden auch die Werte der Uferstraße einfließen. Und dann...siehe Gekko.

Gekko / Vor 1 Monat

Ja, die Umweltschützer haben mal wieder was anderes gemessen. Wie sagt man doch so schön:" wer zu viel misst, der misst Mist." Nur frage ich mich gerade was man mit den Messdaten anfangen möchte. Sollen in Zukunft keine Schiffe mehr landen dürfen? Oder werden die Menschen durch diese Messungen gesünder?? Wir wissen es nicht.