Mehr als 20 Prozent weniger Autoverkäufe auf den Balearen

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Toto Salom beklagt die Umsatzrückgänge in der Autobranche.

Toto Salom beklagt die Umsatzrückgänge in der Autobranche.

Foto: M.A. Cañellas

Pech für die Autohändler: Der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen ist auf den Balearen um mehr als 20 Prozent gesunken. Dies sei auf die Förderung von Elektrofahrzeugen und des öffentlichen Nahverkehrs durch die Regierung zurückzuführen, erklärte Tolo Salom, Vorsitzender des Verbands der Gebrauchtwagenhändler auf den Balearen.

In drei aufeinanderfolgenden Monaten seien weniger Neuwagen als sonst verkauft worden. "Bei Gebrauchtwagen nahm der Umsatz sogar um bis zu 30 Prozent ab", so Salom. Die Stimmung bei Autohändlern und Herstellern sei entsprechend angespannt. Auch das geplante Verbot von Dieselfahrzeugen verunsichere die Verbraucher. Viele würden einen Autokauf hinauszögern.

Die Autohändler sehen die Förderung von Elektrofahrzeugen skeptisch. Das Aufladen der Batterie dauere im Schnitt sechs Stunden. "Wir werden ja sehen, was passiert, wenn in einer Stadt eine Million dieser Fahrzeuge unterwegs sind."

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Hajo Hajo / Vor 27 Tage

Carneval@ Falsch. In DE wurde gerade darüber gesprochen, dass die Konzerne die Preistreiber sind und nicht die Förderländer. Man versucht mit allen nur erdenklichen Tricks die Verbraucher zur Kasse zu bitten. Beispiel die Dürre. Prompt kosten die Kartoffeln in DE mehr, auch wenn die Ernte ausreichend war. Dumm erst recht, importierte billige Kartoffeln gleich mit zu verteuern.

Hajo Hajo / Vor 27 Tage

Es ist doch ganz einfach zu erklären, Mallorca ist eine Insel und ohne weiteres Umfeld. Irgendwann ist der Mark gesättigt. Ausser dem, für jeden Neuwagen wird ein altes Fahrzeug in Zahlung genommen. Wohin damit und wenns Diesel ist, ab nach Afrika.

Carneval / Vor 1 Monat

Greift jetzt der "Antidieselwahn" auf Mallorca über. Wer nicht bereit ist, auf Plastiktüten zu verzichten - sollte nicht über DIESEL meckern. Irgendwann erledigt sich die Sache mit den Verbrennungsmotoren von alleine, wenn die Ölscheichs die Preise weiter in die Höhe treiben und die Mineralölkonzerne so weitermachen.

Kaibest / Vor 1 Monat

Jetzt auch noch Dieselhype auf Mallorca, nicht zu fassen. Dann bitte schön als erstes die Kreuzfahrtschiffe raus aus dem Hafen, die dadurch verminderte Luftverschmutzung ermöglicht jahrelanges PKW Fahren mit Dieselmotoren auf den gesamten Balearen. Meine Prognose - 10.000 E-Fahrzeuge auf der Insel und Nachts am Netz um zu "tanken" - nichts geht mehr!

rokl / Vor 1 Monat

Jeder, der ein Gerät mit Akku hat, kennt die Probleme mit der Kapazität und der Haltbarkeit. Und große Akkus sind entsprechend teuer, also auch die Folgekosten. Wer soll sich das leisten?

Silke / Vor 1 Monat

@an die beiden Männer: Helft mir mal! Warum hat bei der Autoindustrie nicht schon lange eine Wandlung stattgefunden? Liegt es hier nur wieder mal am Geld? Ist es auch wegen den Ölkonzernen? Ich bin der Ansicht, dass doch die Technologie für E-Autos soweit ist, dass die Geschichte zu Ende gedacht werden kann... Liegt es echt nur am Geld? Bitte um Info. Vielen Dank.

Manfred Rosar / Vor 1 Monat

Gekko hat in vielen Punkten den Nagel auf den Kopf getroffen, aber so ist es nun mal mit dem "Fortschritt". Ich habe vor vielen Jahren, als die Elektromobilität wahrgenommen wurde, gesagt, dass alle Fahrzeuge mit einem Batteriesystem kompatibel sein müssten. So hätte man an die "E-Tanke" fahren können, den fast leeren Akku gegen einen vollen (okay mit Palettenhubwagen oder Gabelstapler halt) tauschen können und wäre genau wie heute über weite Strecken mobil gewesen. Tatsächlich nicht wirklich durchdacht das Ganze...aber alle Hersteller an einen Tisch zu bekommen wäre ohnehin wohl Utopie gewesen...! Arbeitsplätze durch Digitalisierung, Automatisierung etc. werden aber ohnehin in den nächsten 20 Jahren millionenfach europaweit wegfallen. Fragt sich, wann die EU das Thema bedingungsloses Grundeinkommen und Finanztransaktionssteuer endlich aufgreift..,

Gekko / Vor 1 Monat

So werden Geschäfte gekillt. E-Fahrzeuge und die damit verbundene Arbeitslosigkeit beschäftigen viele Gemüter. Vor allem werden die traditionellen Automechaniker nach und nach ihre Garagen schliessen können, da ja diese Batterieflitzer praktisch keinen Unterhalt mehr brauchen sollen.... wer es glaubt. Aber der Schock kommt dann in ein paar Jahren, wenn die Batterien verbraucht und ausgetauscht werden sollen. Alte Autos bei denen tausende von Euro gebraucht werden um diese Kisten wieder mit Strom fahren zu lassen. Was wird wohl passieren? Vermutlich werden neue Batterieflitzer gekauft, da sie ja mit der Zeit viel billiger werden, und die 6 bis 8 Jahre alten Autos landen als Sondermüll auf der Halde. Es wird einfach nichts zu Ende gedacht.