Einzelhandel auf Mallorca schlägt Alarm wegen Restriktionen

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In Einkaufszentren gelten in den kommenden 15 Tagen neue Regelungen.

In Einkaufszentren gelten in den kommenden 15 Tagen neue Regelungen.

Auf Mallorca hat der Einzelhandel Sorgen aufgrund der verschärften Restriktionen für die kommenden 15 Tage gegenüber der Balearen-Regierung geäußert. Die Unternehmerverbände Afedeco und Pimeco äußerten ihre Besorgnis zu den bevorstehenden Beschränkungen. Viele Betriebe sähen sich nun gezwungen, ihre Mitarbeiter in die Kurzarbeit ERTE zu schicken.

Nach Angaben des balearischen Handelsdirektors, Miguel Piñol, versteht man die strikteren Maßnahmen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Dennoch verschärfe die Situation deutlich die wirtschaftlich schwierige Situation des Einzelhandels.

Da die Coronafälle auf Mallorca und den Nachbarinseln weiter ansteigen, waren zu Beginn der Woche weitere Einschränkungen im offiziellen Amtblatt (BOIB) festgelegt worden. Demnach müssen große Einkaufszentren und Großmärkte an den ersten beiden Januarwochenenden schließen. Unter der Woche werden die Öffnungszeiten auf 20 Uhr vorgezogen.

Folgende Einkaufzentren werden an den ersten beiden Wochenenden im Januar geschlossen bleiben: Al Campo, El Corte Inglés, Carrefour, Fan, Ikea, MediaMarkt, Conforama, Decathlon, Hipercentro,Hipermueble, Fronda, Bricomart, Bricodepot, Toysrus, C&A, Massimo Dutti (Borne), Fnac, La Casa del Libro, Leroy Merlin, Zara (Borne).

Die Angaben betreffen alle Einrichtungen die größer als 700 Quadratmeter sind. (cg)

Kommentar

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Majorcus / Vor etwa 1 Jahr

@Roland: Ich darf ergänzen - Sie müssen den Müll dennoch zur Tonne tragen, Joggen & Radsport wird doch eher draußen erledigt, ebenso gassi führen; soziale Kontakte werden nicht nur in der Distanz zwischen 1,5 bis 20 m gepflegt, ich schreibe nur "tele" & "online"; "wenn es uns dabei mal schlecht geht" gibt es meist Mitbewohner ...

Roland / Vor etwa 1 Jahr

Wenn die Welt bald nur noch Online kauft, dann brauchen die gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Soziale Kontakte fallen weg und der Organismus kann sich auf das Ausruhen konzentrieren. Wir brauchen dann nur noch mehr Müllbehälter für die Verpackung. Und wenn es uns dabei mal schlecht geht, dann rufen wir Online den Notdienst. Dafür haben wir ja eine SOS-App. Die Welt macht Fortschritte.

Christian / Vor etwa 1 Jahr

@Roland na klaro, support you locals..Amazon hat ja nun bald ein Auslieferungslager auf Mallorca, das muss man doch unterstützt werden..also alles muss weg..Amazon óle

Gloria / Vor etwa 1 Jahr

was soll das Gejammer des Einzelhandel, jeder hat die Möglichkeit einen Online Shop zu eröffnen, Lieferservoce etc, wenn man an alten Zöpfen in diesen Zeiten festhält und nur auf den verkauf über den Ladentisch setzt, ist man out und sollte nicht jammern wenn man pleite geht. dann geschieht es denen recht, gibt Platz für neue inspirative Ladenbetreiber.

Roland / Vor etwa 1 Jahr

Da freut sich Amazon & Co. 📦