Zehn Arbeitsgruppen auf Mallorca organisieren die Zeit nach der Coronakrise

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Eine Frau mit Handy am Ohr führt einen Hund in Palma Gassi. Rückkehr zur Normalität?

Eine Frau mit Handy am Ohr führt einen Hund in Palma Gassi. Rückkehr zur Normalität?

Foto: ultimahora.es

Die Regierung der Balearen hat auf Mallorca zehn Arbeitsgruppen gebildet, die beraten sollen, wie nach der Coronakrise die Rückkehr zur Normalität am effektisvsten erfolgen könnte. Die zehn Gruppen werden von einem Ausschuss koordiniert, den die medizinische Forscherin Margalida Frontera leitet.

Einige dieser Arbeitsgruppen befassen sich mit der Anwendung der Lockerungen der Aussgangssperre in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, während andere Gruppen für logistische Fragestellungen zuständig sind. So gibt es Gremien für die Bereiche:
Bildung (sie entscheiden über die Wiederöffnung von Schulen und Kindertagesstätten),
Gesundheit (in Zusammenhang mit Kliniken und Artzzentren),
Seniorenwohnheime (hier strebt die Balearen-Regierung eine stärkere Kontrolle an),
Tourismus (diese Arbeitsgruppe umfasst auch Bereiche wie Gastronomie),
Wirtschaft (in Bezug auf Handel und Industrie) sowie eine weitere Arbeitsgruppe zu
Häfen und Flughäfen auf Mallorca und den Nachbarinseln.

Weitere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Logistikfragen, etwa zur Beschaffung von Masken und Schutzzubehör, eine weitere Gruppe ist für informative Internetinhalte zuständig, wieder eine andere für die Erfassung und Kontrolle der Pandemie, sowie eine letzte Gruppe zur Koordination von Massentests.

Diese zehn Gruppen setzen sich zusammen aus den Generaldirektoren der damit befassten Regionalministerien sowie aus Beamten und Fachleuten der verschiedenen Bereiche. Bei Bedarf können die Arbeitsgruppen um weitere Experten vergrößert werden.

Bei der Präsentation der Organisationsstruktur durch eine Regierungssprecherin am Freitagabend wurde keine Details der angedachten oder geplanten Maßnahmen mitgeteilt. Hier will sich die Regierung bedeckt halten, bis die Maßnehmen konkret feststehen. Anders als in anderen Regionen in Spanien, die bereits über einzelne Vorgaben zur Rückkehr in die Normalität gesprochen hatten, wolle man keine Erwartungen wecken, die sich dann vielleicht nicht in vollem Umfang einhalten ließen, hieß es.

Hinzu komme, dass teilweise noch nicht feststehe, wie die spanische Zentralregierung mit ihren Kompetenzen in bestimmten Bereichen noch entscheiden werde, sagte die Sprecherin.

Was die Öffnung der Flugäfen und Häfen auf Mallorca betrifft, hat in erster Linie Madrid das Sagen. (as)

Weitere Infos zur Aussgangssperre und zu ihrer geplanten Lockerung finden Sie hier

Kommentar

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rocco / Vor 7 Monaten

Eine Arbeitsgruppe (No. 11) zur Wiedereinführung des flächendeckenden Sauf - Tourismusses wurde vergessen. Ohne Verbrauch und Umsatz kein Wirtschaftswunder. Menschen sind Verbraucher und sie bleiben es auch. Wenn die Raucher und Trinker nicht mehr kommen, dann ist der Durchsatz an Personen möglicherweise zu gering und die Belegung der Hotels nicht mehr rentabel und sie gehen dann trotz der Maßnahmen pleite. Natürlich wird man das von der Balearen - Regierung nicht erwarten können aber ganz abwegig ist der Gedanke nicht.

Jean Blanc / Vor 7 Monaten

Durchhalteparolen wie wir sie aus Stalingrad und dem Untergang des Dritten Reichs unter dem Herrn Adolf H. kennen.

Majorcus / Vor 7 Monaten

Eine vollkommen normale Vorgehensweise, damit nicht zu auffällig ist, dass die Armen nach der Krise ärmer sind ... - wo das Vermögen dann nur hin verschwindet?

petkett / Vor 7 Monaten

Nur zehn Arbeitsgruppen, warum nicht für jeden Ort eine? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich habe schon zig Arbeitsgruppen mit gemacht, wenn 10% Erfolg dabei waren ist das schon viel. Ein Macher und Sager, und gut ist. Viele Köche verderben den Brei.

Majorcus / Vor 7 Monaten

Klare Vorgehensweise, damit plausibel ist, warum die Reichen danach reicher sind und die Armen ärmer. Oder werden insolvente Hotels als Genossenschaften der ehemaligen Mitarbeiter geplant?

rocco / Vor 7 Monaten

Es gibt also tatsächlich die Hoffnung, dass es ein "nach der Corona - Krise" geben wird ?

Bernd / Vor 7 Monaten

Man fängt damit erst jetzt an es zu beraten? Was hat diese Regierung die letzten 5 Wochen eigentlich gemacht, als sich hinter Herrn Sanchz zu verstecken? Unglaublich ....

Peter Hermelsdorff / Vor 7 Monaten

Wenn Du nicht mehr weiter weist, gründe einen Arbeitskreis.

Sabine / Vor 7 Monaten

Schwätzpert*innenrunden die es der (Insel)Regierung ermöglichen sollen, ohne Gesichtsverlust aus der Sache rauszukommen. Sobald es 30Grad im Schatten hat, wird sich niemand mehr an irgendwas halten und die Zahl der Erkrankten witrd trotzdem nicht steigen. Sieht man jetzt schon daran, dass die Fallzahlen nicht steigen, obwohl die Bauarbeiter seit 10 Tagen wieder arbeiten.