Mallorca-Regierung will trotz höherer Inzidenz keine erneuten Restriktionen

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Die Playa de Palma steht unter genauester Beobachtung.

Die Playa de Palma steht unter genauester Beobachtung.

Foto: Ultima Hora

Die Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln will ungeachtet der steil angestiegenen Corona-Inzidenz keine erneuten Restriktionen verhängen. Nach Angaben von Ministerpräsidentin Francina Armengol ist man zu diesem Schluss gekommen, weil sich die Krankenhäuser nicht spürbar füllen. Das liege daran, dass vor allem junge Menschen mit einer stabilen Gesundheit erkrankt seien. Zudem seien viele ältere Balearen-Bewohner bereits geimpft.

Deswegen könne man problemlos auch weiter Touristen empfangen, sagte Armengol.

Die Politikerin wollte aber nicht punktuelle Aktionen in besonders von Corona betroffenen Stadtteilen oder Gebieten ausschließen. Es könnte also zu Abriegelungsvorgängen wie bereits im vergangenen Jahr kommen.

Momentan befinden sich auf den Balearen 55 Corona-Patienten in Krankenhäusern, hinzu kommen 14 auf Intensivstationen.

Kommentar

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Wolfgang van Wersch / Vor 5 Monaten

Wo sind denn eigentlich die seit ueber einem Jahr taeglich veroeffentlichten "aktuellen Coronazahlen"?

Markus Eder / Vor 5 Monaten

Sehr geehrter Kommentator Martin, Ihre Vorwürfe sind sehr allgemein gehalten. Inwiefern ich Fakten ausblende und inwiefern ich teilweise Unrecht habe, diskutieren Sie in keinster Weise mit Belegen. Es ist immer sehr billig und wohlfeil verallgemeinernd und ohne Belege festzustellen, dass jemand Angst schüre und dass die Wahrheit zwischen ihm und der Bild Zeitung wohl in der Mitte liege. Warten Sie erst mal ab, bis Heerscharen von Deutschen aus dem zunehmend Corona-geplagten Mallorca zurückkehren und die ohnehin schon verhältnismäßig hohen täglichen Corona-bedingten Todeszahlen zusätzlich in die Höhe treiben. Dann wird Ihnen schon die Lust darauf vergehen andere Menschen zum Gegenstand allgemein gehaltener und unbelegter Vorwürfe zu machen. Eine fürwahr wenig überzeugende Performance Ihrerseits!

Martin / Vor 5 Monaten

Lieber Markus Eder! Sie und die Redakteure der berühmten Zeitung mit den vier Buchstaben arbeiten entgegensetzen Zielen zu. Die Zeitung schreibt gegen den Maßnahmenkatalog an, Sie schüren Ängste. Beide verfügen Sie über eine auf den ersten Blick überzeugende Rhetorik, beide beherrschen Sie die Sprache, beide sind Sie Meister im Drechseln wortmächtiger verbaler Keulen. Und beide blenden Sie Fakten aus, die nicht in Ihr Konzept passen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte!

wala / Vor 5 Monaten

"Wir Einheimische können uns ja aus den Gebieten fern halten und geniessen einen Sorgenfreien Sommer."

Bestimmt ein Einheimischer (Deutscher Resident)?

Cubay / Vor 5 Monaten

@ Markus Eder In ihren Kommentaren äußern Sie schon ein sehr düsteres Bild von Mallorca. Den Untergang des Römischen Reiches kann kaum besser darstellen.

Mindsetter / Vor 5 Monaten

Sollen die Touristen kommen. Wir Einheimische können uns ja aus den Gebieten fern halten und geniessen einen Sorgenfreien Sommer. Wer natürlich vom.Geschäft mit den Touristen abhängig ist, sem droht ein böses Erwachen. Denn am Ende vom Geld kommt der Untergang.

Andrea Hirschauer / Vor 5 Monaten

@ Markus Eder: agree 100% ..Sicherheit geht vor Egoismus...

Darkaa / Vor 5 Monaten

Nur weiter...nur weiter....sind ja erst 300 infizierte pro Tag zur Zeit. Die Sommerurlauber kommen ja gerade erst. Schon alle genug eingekauft für den nächsten Lockdown ?? Immer dieses Schön reden....den Virus freut es....würde mich nicht wundern, wenn es in 7 Tagen über 400 infizierte pro Tag gibt.

Jose / Vor 5 Monaten

@Markus Eder: Ja ja ja....., Deutsch ,Deutsch, Deutsch.......!

fisch 66 / Vor 5 Monaten

@M das sie den Leuten nichts gönnen ist schon klar :@Herr Eder von wem kommen die Zahlen ? Von den Schülern vom Festland . Die deutschen haben niedrige Zahlen , warum sie nicht kommen ?