Das sind die aktualisierten Corona-Regeln auf Mallorca

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Passagiere im Flughafen von Palma de Mallorca.

Passagiere im Flughafen von Palma de Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Auf Mallorca und den Nachbarinseln sind angesichts hoher Inzidenzzahlen im Juli die Corona-Regeln verschärft worden. Ganz neu sind Veränderungen bei der Einreise nach Deutschland (siehe "Einreise nach Deutschland"). Hier eine überarbeitete Liste mit den neuen und bereits seit längerem geltenden Regeln.Der Stand ist Freitag, 30. Juli.

Einreise nach Mallorca
Wer aus sämtlichen deutschen Bundesländern nach Mallorca kommt, braucht momentan keinen Test. 48 Stunden vor Ankunft muss weiterhin ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden, wo jetzt auch angekreuzt werden muss, ob man über ein negatives PCR-Testergebnis verfügt oder nicht. Die sogenannte Passenger Location Card kann online über das Portal „Spain Travel Health” (www.spth.gob.es) des spanischen Gesundheitsministeriums, beziehungsweise die App „SpTH” eingereicht werden. Jeder Reisende – bei Kindern übernehmen das die Eltern – muss ein separates Formular ausfüllen. Anzugeben sind Name, Pass- und Flugnummer, das Ankunftsdatum und eine Mailadresse. Danach werden Fragen zur Gesundheit gestellt. Bei der Einreise wird die Temperatur gemessen und der Passagier auf Krankheitsanzeichen angeschaut.

Seit Montag, 7. Juni, brauchen vollständig Geimpfte, wenn sie 14 Tage nach der zweiten Dosis aus dem Ausland einreisen, kein negatives Testergebnis mehr am Flughafen vorzeigen.

Seit dem 23. Mai müssen mit einer Dosis geimpfte Touristen, die aus dem Inland einreisen, kein negatives Testergebnis mehr vorzeigen. Von Ungeimpften wird auch ein Antigentest akzeptiert. Inselresidenten können sich in Rest-Spanien an 67 Orten gratis testen lassen, beziehungsweise nach der Ankunft ab Freitag, 28. Mai, innerhalb von 48 Stunden in einem der behördlichen Impfzentren auf der Insel, darunter das Ex-Krankenhaus Son Dureta. Die Testmöglichkeit im Ankunftsbereich des Flughafens entfällt.

Auf Mallorca können Tests im Flughafen gemacht werden sowie in Privatkliniken wie Juaneda, der Palma Clinic, Rotger sowie in deutschen Facharztpraxen (Peguera, Porto Pí, Clínica Picasso).

Einreise nach Deutschland
Am 14. März war die Test- und Quarantänepflicht angesichts niedriger Inzidenzzahlen zurückgenommen worden. Seit Dienstag, 30. März, wird aber von Personen, die von der Insel aus einreisen wollen, vor dem Abflug ein Antigenschnelltest verlangt. Das galt auch für die Zeit, als Mallorca kein Risikogebiet war. Am Freitag, 23. Juli, wurde die Insel angesichts beständig hoher Ansteckungszahlen zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Am 9. Juli war sie zum einfachen Risikogebiet hochgestuft worden. Für Einreisende in Deutschland bedeutet die neue Situation folgendes: Un- oder unvollständig Geimpfte müssen in Deutschland zehn Tage in Quarantäne, frühestens nach fünf Tagen kann man sich freitesten. Das gilt auch für Kinder, die in Deutschland nicht geimpft wurden. Vollständig Geimpfte müssen, sofern die zweite Dosis mehr als 14 Tage zurückliegt, nicht in Quarantäne. Sämtliche in Deutschland einreisende Personen müssen ein Online-Anmeldeformular auszufüllen.

Zum Sonntag, 1. August, wurde die Einreiseverordnung weiter verschärft: Hochrisikogebiet wird eine Region bereits bei 100 Fällen auf 1000.000 Einwohner und nicht wie bisher bei der Zahl 200. Einfache Risikogebiete wird es nicht mehr geben. Wer auf dem Landweg nach Deutschland reist und nicht oder nicht vollständig geimpft ist, muss ebenfalls vorher einen Antigentest machen und dann in Quarantäne.

Die Fluglinien verweisen auf Testmöglichkeiten auf der Insel, für die Kosten müssen die Passagiere selbst aufkommen. In einer seit Donnerstag, 13. Mai, geltenden Verordnung heißt es, dass vollständig Geimpfte und Personen, die ihre Genesung nachweisen können, kein negatives Testergebnis mehr vorzeigen müssen.

Maskenpflicht
Seit Samstag, 26. Juni, gilt auf Mallorca eine gelockerte Maskenpflicht: Im Freien kann man dann auf das Utensil verzichten, wenn ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Es ist Pflicht, immer eine Maske bei sich zu führen. In öffentlichen Innenräumen wie Supermärkten oder Bussen gilt weiterhin die Maskenpflicht. Verstöße werden mit bis zu 100 Euro Bußgeld geahndet. Auf den Balearen wurde eine Empfehlung ausgesprochen, die Maske draußen immer zu tragen.

Abgeriegelte Orte
Auf Mallorca gibt es momentan keine abgeriegelten Orte. Diese Restriktionsmöglichkeit behält sich die Regionalregierung in Extremfällen aber ausdrücklich vor.

Restaurantbesuch
Gastronomiebetriebe dürfen ihre Außenbereiche bis 100 Prozent belegen. Des Weiteren sind seit 22. Juli nur noch acht Personen pro Tisch erlaubt. Das gilt auch für die Schinken- und Bierstraße, in Magaluf und im zu Llucmajor gehörenden Teil von Arenal. Dort sind ebenfalls hohe Barhocker nicht erlaubt. Im Innenbereich dürfen seit 22. Juli nur noch höchstens vier Personen an einem Tisch Platz nehmen. Insgesamt sind pro Gaststätte maximal 200 Leute im Außenbereich und 100 im Inneren gestattet. Der Verkauf von alkoholischen Getränken in Geschäften ist zwischen 21.30 und 8 Uhr morgens verboten. Seit 22. Juli dürfen Restaurants und Bars nur noch bis 1 Uhr geöffnet haben. In Innenbereichen ist eine Gesamtbelegung von 50 Prozent gestattet. Es ist weiterhin erlaubt, sich an die Bar zu setzen.

Hotels
Zahlreiche Hotels sind auf Mallorca geöffnet. Hotelrestaurants dürfen wie auch alle anderen Restaurants bis 2 Uhr geöffnet haben. Spas und Innenpools der Hotels sind geöffnet. Auch die Lobbybereiche sind dort wieder mit einer Auslastung von 75 Prozent zugänglich.

Geschäfte und große Einkaufszentren
Die Besucherkapazität ist auf 100 Prozent festgelegt. Geöffnet werden darf bis Mitternacht.

Private Treffen
Zwischen 1 Uhr nachts und 6 Uhr morgens dürfen Personen, die zu unterschiedlichen Hausständen kommen, in Außenbereichen nicht mehr zusammenkommen. Die Bußgelder für Verstöße dagegen wurden auf mindestens 1000 Euro erhöht. In privaten Innenräumen sollten maximal 10 Personen zusammenkommen, im Freien sind es 15 Menschen. Nach einem Urteil des obersten spanischen Gerichts ist dies allerdings nicht mehr Pflicht, sondern gilt als eindringliche Empfehlung.

Party- und Nachtleben
Dieses wurde am Samstag, 19. Juni, wieder ein wenig angefahren. Nachtbars und sogenannte "Café-Conciertos" dürfen öffnen, allerdings seit 22. Juli nur noch bis 1 Uhr statt wie bislang bis 2 Uhr. Tanzen ist aber weiterhin streng verboten, Discos bleiben bis auf weiteres geschlossen. Botellones (nächtliche Trinkgelage vor allem junger Leute) sind verboten, die Polizei kontrolliert verstärkt.

Rauchen
Das seit Ende August geltende generelle Rauchverbot im öffentlichen Raum wurde wieder aufgehoben. Ist ein Sicherheitsabstand von zwei Metern gewährleistet, darf Tabak konsumiert werden, auch in der Gefahrenstufe 3.

Strände
Diese müssen seit 22. Juli um 22 Uhr geräumt werden. Bislang galt die Zeit 0 Uhr.

Spielsalons
Diese können öffnen.

Sport
Uneingeschränkt große Gruppen im Freien wieder möglich. Wettbewerbe: In Innenbereichen seit 22. Juli, maximal nur noch 500 Personen. Draußen: 50 Prozent bei maximal 2500 Personen. Auslastung von Fitnesscentern bleibt bei 75 Prozent. Hallen- und Freibäder: 100 Prozent Auslastung erlaubt.

Wanderhütten
Die vor allem in der Serra de Tramuntana liegenden und vom Inselrat gemanagten "Refugios" sind seit dem 1. März wieder geöffnet.

Bordelle
Ende August 2020 mussten sämtliche Bordelle schließen.

Kinos, Theater und Konzertsäle
Es dürfen seit Sonntag, 23. Mai, wieder zwei Drittel der üblichen Besucher hereingelassen werden. Dabei bleibt es. Allerdings seit 22. Juli höchstens 500 Personen in Innenräumen und 2500 draußen.

Öffentlicher Nahverkehr
Jetzt 100 Prozent Auslastung erlaubt.

Spielplätze
Die Spielplätze sind von 0 bis 6 Uhr geschlossen.

Ländliche Grill- und Waldspielplätze
Sämtliche 47 Anlagen der balearischen Naturschutzbehörde Ibanat sind zugänglich.

Dorf-Fiestas
Die sogenannten Sommer-"Verbenas", wo es zu großen Menschenansammlungen kommt, sind angesichts steigender Inzidenzzahlen verboten worden. Das bedeutet aber nicht, dass sämtliche Festivitäten untersagt sind.

Kommentar

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M / Vor 1 Monat

@horst wich: Für die einfacher Gestrickten gibt es einfachere Lösungen, z.B. Urlaub in D oder auf Balkonien ...

Matze / Vor 1 Monat

Denkvermögen? Ja, damit durchblickt man den Dschungel. Schön ist es hier!

horst wich / Vor 1 Monat

DAS UNTER DIESEN PERFIEDEN VERORDNUNGEN ÜBERHAUPT NOCH URLAUBER AUF DIE ABGEWRACKTE INSEL KOMMEN MUSS AN MANGEL VON DENKVERMÖGEN LIEGEN.