"Tafeloliven sind Teil unserer Tradition"

Drei Fragen an Josep Oliver , den Präsidenten der Erzeugergemeinschaft DO Oli de Mallorca

Josep "Pep" Oliver ist Präsident der "DO Oli de Mallorca" und seit Jahren ein eifriger Rührer der Trommel für die heimische Olivenproduktion.

Foto: Alexander Sepasgosarian

Mallorca Magazin: Als eingefleischter "Sólleric", wie die Einwohner von Sóller genannt werden, ist Ihnen die Olivensorte "Mallorquina" sicherlich besonders an Herz gewachsen?!
Josep Oliver: Sicher, sie ist Teil unserer Kulturlandschaft, unserer Geschichte, unserer agrarischen Tradition im Sóller-Tal. Und ich esse sie sehr gerne als Tafelolive.

MM: Was halten Sie von den Olivenölen der Sorte Arbequina, die derzeit im Trend liegt?
Oliver: Das sind große Öle. Aber ich bin ein Fan von Verschnittölen. Als reinsortiges Öl hält sich Arbequina etwa acht Monate. Kommt ein bisschen "Picual" dazu, bleiben die Aromen besser bewahrt.

MM: Von welcher Olivensorte ist Ihr Lieblingsöl?
Oliver: Das kann ich so gar nicht sagen. Das ist wie beim Wein von der Stimmung und der Gelegenheit abhängig. Nicht jedes Olivenöl ist für alles geeignet. Willst du ein Pa amb oli, einen Salat, eine Mayonnaise oder Fleisch zubereiten? Davon kann die Wahl des Olivenöls abhängen.

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