Behörden warnen vor tödlichem Spiel

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Ein Teilnehmer ritzte sich das Walmotiv mit einer Klinge in den Unterarm.

Ein Teilnehmer ritzte sich das Walmotiv mit einer Klinge in den Unterarm.

Foto: Archiv Utima Hora

Das hochgefährliche Onlinespiel "Blue Whale Challenge" ist unter Jugendlichen auf Mallorca angekommen. Die Nationalpolizei ermittelt derzeit in zwei Fällen, in denen sich Minderjährige daran beteiligt haben sollen. Auch das balearische Bildungsministerium warnte bereits vor dem gefährlichen Trend unter Teenagern.

In der vergangenen Woche waren die Verletzungen einer Schülerin aus Palma in ihrer Schule aufgefallen. Das Mädchen hatte sich das Bild eines Blauwals in den Unterarm geritzt. Lehrer vermuteten, dass die Schülerin an dem Spiel teilnehmen könnte. Nun untersucht die Polizei den Computer des Teenagers. Zudem verfolgen die Beamten, ob das Mädchen von jemandem zu der Internetaktion animiert wurde oder ob sie von allein darauf stieß. Das Wochenende verbrachte die Jugendliche im Kreis ihrer Familie, die sie davon abhielt, im Internet zu surfen.

Am Mittwoch wurde nun bekannt, dass die Polizei auch in einem zweiten Fall ermittelt. Ein weiterer Jugendlicher von den Balearen soll sich an dem Spiel beteiligt haben. Weitere Einzelheiten dazu sind nicht bekannt.

Die "Blue Whale Challenge" (die "Blauwalherausforderung") besteht darin, dass Jugendliche, die sich daran beteiligen, 50 Tage lange Anweisungen auf digitalem Weg erhalten. Sie müssen sich unter anderem einen Blauwal als Symbol ihrer Teilnahme an der Challenge in die Haut ritzen und im Morgengrauen Horrorfilme anschauen. Am letzten Tag kommt dann die Anweisung, Suizid zu begehen. In Osteuropa seien bereits Todesopfer zu beklagen. Initiator soll ein 21-jähriger Russe sein. (cls)

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Tuttifrutti / Vor über 4 Jahren

So blöd kann man doch nicht sein. Habt ihr euer Gehirn an der Garderobe abgegeben? Mein Gott, euer ganzes Leben liegt doch noch vor euch. Folgt doch nicht irgendeinem Vollidioten.

tomtom / Vor über 4 Jahren

Wenigstens sieht man das am Unterarm und kann noch eingreifen. Bekloppte gibt es auf der Welt leider genug.