Königsurlaub auf Mallorca beginnt mit Händeschütteln

| | Palma, Mallorca |
Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt schüttelte Antoni Noguera dem spanischen Staatsoberhaupt erstmals die Hand.

Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt schüttelte Antoni Noguera dem spanischen Staatsoberhaupt erstmals die Hand.

Foto: Joan Torres
Nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt schüttelte Antoni Noguera dem spanischen Staatsoberhaupt erstmals die Hand.Der König mit dem Republikaner Baltasar Picornell.Francina Armengol war am Freitag die erste Besucherin bei Felipe.Das Treffen mit Miquel Ensenyat war der vierte Termin des Monarchen am Freitag.

König Felipe VI. hat seinen Sommerurlaub auf Mallorca angetreten. Und diesen mit Arbeit begonnen. Am Freitag empfing der Monarch Inselpolitiker.

Als Erste kam Balearen-Ministerpräsidentin Francina Armengol in den Almudaina-Palast. Danach standen für Felipe Treffen mit Baltasar Picornell (Präsident des Balearen-Parlaments), Antoni Noguera (Bürgermeister von Palma) und Miquel Ensenyat (Präsident des mallorquinischen Inselrats) auf dem Programm.

Ministerpräsidentin Armengol erklärte im Anschluss, dass sie mit Felipe unter anderem über den angestrebten neuen Finanzierungsplan für die Balearen gesprochen habe, über den gerade mit der Zentralregierung in Madrid verhandelt wird. Armengol meinte, dass "seine Majestät der König" die Probleme der insel sehr gut verstehe und sich für das Thema sehr interessiere.

Auch die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien seien ein Thema gewesen. Felipe sei "besorgt" über den aktuellen Prozess. Über das Anti-Stierkampf-Gesetz, das vom Balearen-Parlament vor wenigen Tagen beschlossen worden ist, wurde dagegen nicht gesprochen.

Mit Interesse erwartet worden war von den Medien das Zusammentreffen des Königs mit Baltasar Picornell von der Linkspartei Podem. "Ich bin zwar Republikaner, mir gefällt es aber, dass die Königsfamilie ihren Urlaub auf den Inseln verbringt", meinte "Balti". Er charakterisierte Felipe nach dem Gespräch als "sehr liebenswürdig und freundlich". Es habe ihn sehr interessiert, das Staatsoberhaupt einmal persönlich kennenzulernen.

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