Die Aida-Mira im Hafen von Palma. | Ultima Hora

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Die Taufe des deutschen Oceanliners Aida Mira im Hafen von Palma de Mallorca ist zwar glatt über die Bühne gegangen, doch danach gab es Probleme. Nach dem offiziellen Akt mit Model Franziska Knuppe am Samstagabend sollte das 14. Schiff der Flotte eigentlich am Sonntag zur ersten Vier-Tage-Tour unter dem neuen Namen aufbrechen.

Doch am Sonntagnachmittag verkündete Kapitän Manuel Pannzek über die Bordlautsprecher, dass das Schiff noch im Hafen von Mallorca bleiben werde.

Der Durchsage zufolge gelang es nicht, in allen Bereichen den Aida-Standard in vollem Umfang zu bieten. Die Passagiere hatten an Deck schon das Auslaufen erwartet und wurden mit dieser unschönen Absage überrascht.

Die Arbeiten sollen nun in den kommenden Tagen im laufenden Betrieb fertiggestellt werden. Den Passagieren wurde freigestellt, abzureisen und nach Hause zu fahren, oder an Bord zu bleiben und der Fertigstellung beizuwohnen. In jedem Fall bekommen dem Unternehmen zufolge alle ihr Geld zurück.

Die Aida Mira ist kein Neubau. Von den ersten Passagieren bekam die Reederei sowohl in sozialen Medien als auch direkt an Bord deutliche Kritik zu hören.

„Wie kann man nur so ein Schiff der Öffentlichkeit präsentieren, das ist der Super-Gau“, hieß es zum Beispiel in einem Kommentar bei Facebook.