Im TV: Deutsche Auswanderer-Familie schildert Ende von Mallorca-Traum

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Das Logo des Formats "Goodbye Deutschland"

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Foto: Vox

Die Corona-Krise ist einer bislang nicht allzu sehr ins Rampenlicht gelangten Familie der TV-Serie "Goodbye Deutschland" gar nicht gut bekommen. Der Auswanderer-Traum von Mark und Licia, die im Jahr 2013 auf die Insel gekommen waren, ist geplatzt. Die Einzelheiten werden am Montagabend ab 20.15 Uhr im Vox-TV-Kanal gezeigt.

Den Deutschen aus Essen war es gelungen, mehrere Gastronomiebetriebe aufzubauen. Trotz immer wieder neuer Corona-Auflagen bekamen sie es hin, dass es weiterging, wenn auch mit immer weniger Betrieben. Am Ende blieb nur noch eine Bar übrig, die jetzt ebenfalls dichtmachen musste.

Familienvater Mark wird über den Winter nach Deutschland zurückkehren und dort Geld verdienen. Lebensgefährtin Licia und die zwei kleinen Kinder bleiben alleine auf der Urlaubsinsel zurück.

Der Auswanderer hat mit der Urlaubsinsel geistig schon abgeschlossen, hegt gegen die spanische Regierung großen Groll: „Es macht einfach keinen Spaß mehr hier zu arbeiten! Das ist auch der Grund, weshalb ich hier nie wieder was eröffnen werde auf dieser Insel. Du kannst nicht rechnen, du überlegst dir was, du investierst und dann wird dir das sofort weggenommen.“

Kommentar

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Karin / Vor 1 Monat

Adios Mallorca...warum nicht?

Roland / Vor 1 Monat

Da wohl in naher Zukunft keiner mehr sein Einkommen auf Mallorca bestreiten wird, werden sich die nächsten Sendungen wohl ausschließlich mit der Abwanderung von Mallorca beschäftigen.

Fritz / Vor 1 Monat

An Stefan Meier

Ein perfekter Kommentar, ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Vielen dank für Ihre ehrliche Meinung, welche ich zu 100% teile.

Majorcus / Vor 1 Monat

Eigen-Verantwortung?

Leonie / Vor 1 Monat

Die Leute die zurück gehen, gehen zurück um zu arbeiten, und nicht aus dem Sozialtopf Geld zu kassieren, das ist legitim. Und die anderen Traumtänzer fliehen von der Insel in die nächste Katastrophe und hinterlassen überall verbrannte Erde. Für manche ist die Rückkehr nach D eher ausgeschlossen, da würden wohl schon die Handschellen klicken....

andi / Vor 1 Monat

Es ist und bleibt das unternehmerische Risiko. Das ist halt kein Anstellungsverhältnis. Die Kapazitäten bei Hotellerie und Gastronomie werden auch in der Nach-Corona-Zeit vorerst sehr niedrig bleiben. Mal sehen wer sich als Deutscher eine Urlaub auf Mallorca finanziell leisten kann und will.

Peter P-S / Vor 1 Monat

Wenn ich diese Posts hier lese, kommt es mir echt hoch. Wenn Selbstständigkeit jedem sofort unendlichen Reichtum beschert, warum sind die Besserwisser @jose, @asterix, @Stefan Meier dann nicht selbstständig und schwelgen in ihrem Reichtum? Selbstständigkeit ist ein Risiko und eine große Anforderung und Mut. @Jose ein über Jahre hinweg hart arbeitender Gastronom ist kein Möchtegerngastronom, die sind nach spätestens drei Jahren bankrott. Und eine Spezialisierung auf eine Zielgruppe ist kein Phänomen von deutschen Auswanderern sonder durchaus auch bei erfolgreichen Einheimischen zu beobachten.

gert / Vor 1 Monat

Immer sind die anderen Schuld!!

Jose / Vor 1 Monat

Hat der Sender Vox kein Geld mehr um die Leute zu unterstützen....?! Das kommt davon wenn man auf einmal reich werden will...! Erstmal auf einen Laden konzentrieren! Und vor allem dann eine Zeit laufen lassen!!! Diese Möchtegerngastronomen....! Kein Mitleid...!

Asterix / Vor 1 Monat

Natürlich ist der böse spanische Staat Schuld. Oder gar der böse Spanier. Die Warscheinlichkeit ist groß, das seine Lokalitäten NUR auf deutsche Kundschaft besucht worden war und auch nur deutsche Kundschaft gewollt war. Diejenigen, die von Anfang an auch die Mallorquiner und Spanier "bedient" haben, leben immer noch. Das sieht man bei deutschen Betreibern, wo auch der Spanier als Gast einkehrt, haben immer noch auf. Man kann in diesen Zeiten nicht nur auf den Landsmann als Kunde hoffen.