Fußballprofi darf nicht von Indien nach Mallorca fliegen

| Mallorca |
Juanan am Donnerstag auf der Insel Goa.

Juanan am Donnerstag auf der Insel Goa.

Foto: privat

Indien wird in diesen Tagen besonders schlimm vom Coronavirus heimgesucht. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen schnellte auf fast 400.000, binnen 24 Stunden wurden 3500 Todesfälle gemeldet. Und mittendrin im Ausnahmezustand ist der mallorquinische Fußballprofi Juanan González, der schon seit 2016 für den indischen Erstligisten Bengaluru FC verteidigt.

„Die Situation hier wird immer schlimmer, und das ist beängstigend“, meinte der 34-Jährige in einem Telefongespräch mit der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. „Die meisten ausländischen Spieler und Trainer haben das Land bereits verlassen, aber mir hat noch keiner etwas gesagt.“

Das Team wohnt derzeit auf der Insel Goa, isoliert in einem Hotel, das nur für den Weg zum Training verlassen wird. Trotz der vermeintlich nicht ganz so unsicheren Situation behagt Juanan die aktuelle Lage nicht. „Ich mache mir Sorgen, denn wenn sie die Flughäfen schließen, weiß ich nicht, wie oder wann ich nach Spanien zurückkehren kann.“

Juanan stammt aus Palma, hat in der Jugend für Real Mallorca und andere Clubs auf der Insel gekickt, war hier jedoch nie Profi. Dafür kennen ihn zahlreiche deutsche Fußballfans noch: Denn Juanan spielte von 2011 bis 2013 für Fortuna Düsseldorf, stieg mit den Rheinländern in die Bundesliga auf und ein Jahr später wieder ab.

Später war der Mallorquiner bei Újpest Budapest, dann bei Clubs auf dem spanischen Festland und ein Jahr in den USA bei Rayo Oklahoma City, bevor er nach Indien wechselte.

Kommentar

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Charly / Vor 6 Monaten

Hallo M.wenn sie Menschen in so einer Form ,nicht die hellste Kerze zu sein beleidigen ,müssen Sie sich auch die Frage stellen lassen,wer bei Ihnen seid langem die Kerze ausgepustet hat Ihr Benehmen ist zummTeil Unterste Sohle. Quelle: Ihr täglicher Auftritt in diesem Forum

Ben / Vor 6 Monaten

Die Situation in Indien ist tatsächlich sehr schlimm, mein Bruder wurde gerade aus Indien zurück geholt von seinem CH Arbeitgeber. Die Flughäfen werden zu Europa geschlossen werden. Deshalb hoffe ich das der Fussballprofi so schnell als möglich versucht auszufliegen. Alles Gute,

M / Vor 6 Monaten

Na gut, er ist Fußballer, da muss er nicht die hellste Kerze auf der Torte sein ... Vielleicht sollte ihm mal jemand erzählen, dass es auch Schiffe gibt?

Michael Düsseldorf / Vor 6 Monaten

Das Risiko irgendwo hängen zu bleiben trägt jeder der sein Heimatland seit vergangenem Jahr verläßt. Egal ob man Fußballprofi ist.