Ryanair-Boss O'Leary mit Sahne am Kopf. | Ryanair via X

TW
0

Der Chef der irischen Billig-Airline Ryanair, Michael O’Leary, ist bekannt für seine bisweilen heftigen Äußerungen: In den vergangenen Jahren stänkerte er gegen seine eigenen Mitarbeiter und äußerte sich abwertend über muslimische Männer. Auch der britische Ex-Premier Boris Johnson bekam schon seit Fett weg. Nun aber ist O’Leary selbst Opfer eine aufsehenerregenden Aktion geworden und in Brüssel von Umweltaktivistinnen angegangen worden – diese klatschten ihm eine Torte ins Gesicht.

"Stoppt die Umweltverschmutzung", rief eine schwarz gekleidete Demonstrantin, nachdem sie dem Airline-Chef den Kuchen an den Kopf warf. Ein zweiter Aktivist patschte dem Iren indes Gebäck von hinten auf den Kopf. Die Demonstranten, die sich bisher keiner konkreten Umweltvereinigung zugehörig zeigten, protestieren gegen die CO2-Emissionen des Luftverkehrs.

Ähnliche Nachrichten

Aber: O'Leary wäre nicht O'Leary, wenn er nicht direkt zum Gegenangriff ausholen würde. Bei einer Pressekonferenz danach sagte der 62-Jährige: "Mein einziges Problem war, dass die Creme künstlich schmeckte." Beim Nachrichtendienst X (vormals Twitter) teilte die Fluggesellschaft Fotos von der Aktion und schrieb: "Schade, dass es Sahne auf Sojabasis war – definitiv nicht so lecker wie das echte Zeug", und postete dazu einen Smiley mit verzogenem Gesicht. Weiter schrieb die Airline sinngemäß: "Warum billige Torten kaufen, wenn man zum selben Preis nach Belgien fliegen kann."

O'Leary befand sich in Brüssel, um bei der EU eine Petition einzureichen, in der gefordert wird, dass Überflüge über Frankreich von Streiks französischer Fluglotsen ausgenommen werden.