Dutzende Hotels stehen auf Mallorca zum Verkauf

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Hotels auf Mallorca.

Hotels auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

59 Hotels stehen derzeit auf Mallorca und den Nachbarinseln zum Verkauf. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Staistik des Immobilienportals Idealista hervor. Das entspricht fast zehn Prozent der Herbergen, die insgesamt in Spanien veräußert werden sollen.

Der Anstieg auf den Inseln beträgt verglichen mit dem vergangenen Jahr sehr hohe 84 Prozent, viel mehr als etwa in Galicien und Andalusien (jweils plus 45 Prozent) und den Kanaren (plus 37 Prozent).

Das teuerste Hotel Spaniens befindet sich auf Ibiza in Sant Joan de Labiritja. 52,5 Millionen Euro müssen dafür hingeblättert werden. Andere Objekte mit zweitstelligem Wert stehen in Málaga, Madrid, Barcelona und auf Gran Canaria. (it)

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Kammerer / Vor 1 Monat

Ich beobachte den Markt auf Mallorca schon ca 2Jahre wer sich auf fallende Preise freut der irrt,ich bin mit einigen Freunden dort in regem Kontakt und höre das sich immer mehr reiche Russen und Ukrainer Objekte sichern und der neueste Trend ist Hotels als Eigentumswohnungen umzu bauen

Roland / Vor 1 Monat

Und wie steht es um die Preisentwicklung der Wohnimmobilien?

Ziegler Hans Georg Georg / Vor 1 Monat

Hajo Hajo, warum kommen Sie den Heuschrecken nicht zuvor und kaufen mindestens ein Hotel? Das Corona hat die Pleiten in Europa für diejenigen, die eh schon halb pleite waren, nun verschärft. Die Hoteliers haben wohl erkannt, dass man den Tourismus auf Mallorca politisch zerstören will. Für den Qualitätstourismus werden einfach weniger Unterkünfte benötigt. Ist doch logisch, oder? Ab Januar 2021 werden die Insolvenzen in Deutschland ansteigen. Die Menschen, die hiervon betroffen sind, haben dann andere Sorgen als über Urlaub nachzudenken. Durch den Umbau, weg vom Verbrennungsmotor, wird es tausende von Arbeitsplätzen kosten. Der Bankencrash kommt auch in Europa.

Markus Eder / Vor 1 Monat

Korrektur: Die touristischen Einnahmen der Balearen sind im Jahr 2020! auf das Niveau von 1995 herabgesunken. In einem meiner unteren Artikel hatte ich versehentlich geschrieben dieser dramatische Rückgang wäre im Jahr 2019 erfolgt. Vor lauter Vergleichsjahreszahlen kommt mal schon mal durcheinander. Das Jahr 2019 war für die Balearen natürlich noch ein vergleichsweise gutes Jahr.

Markus Eder / Vor 1 Monat

Den Kommentatoren Rocco und Roland scheint das ein oder andere intellektuell nicht klar zu sein. Entgegen der Meinung dieser beiden Herrschaften lohnt sich für institutionelle Anleger der Hotelkauf zu Schnäppchenpreisen durchaus. Schliesslich ist Corona ja nur eine Ausnahmesituation und der Tourismus auf den Balearen wird zweifelsohne innerhalb der nächsten 3-5 Jahre wieder das Niveau des Jahres 2019 erreichen. Da winken durchaus für Hotelbetreiber wieder gute Renditen. Auch die bisherigen, nun verkaufenden Hotelbesitzer, würden deshalb ihre Hotels gerne behalten. Indes: Corona hat ihnen finanziell das Genick gebrochen und sie müssen deshalb notverkaufen.

Markus Eder / Vor 1 Monat

Man darf sich keinerlei Illusionen hingeben: Die 59 auf Idealista zum Verkauf gelisteten Balearenhotels dürften kaum die einzigen zum Verkauf stehenden Hotels sein. Gerade bei hochwertigen Businessimmobilien wie Hotels finden oft diskrete Direktverhandlungen zwischen den Eigentümern und institutionellen Investoren statt, ohne dass die davon betroffenen Hotels auf Internetportalen wie Idealista aufgeführt werden. Die tatsächliche Anzahl der zum Verkauf stehenden Hotels dürfte folglich noch erkennbar über der Zahl von 59 liegen. Viele Hoteliers dürften darüber hinaus angesichts der Coronanotsituation ihre Hotels nur mit großen Preisabschlägen gegenüber ihren ursprünglichen Preisvorstellungen verkaufen dürfen. Auch rächt sich zunehmend, dass man in Spanien recht einseitig auf den angekündigten Europäischen Hilfsfonds als alleinigen Rettungsbringer zu starren pflegte, statt etwa durch eine kraftvolle Vermögensabgabe für spanische Reiche zeitnah eigene Finanzquellen in großem Stil anzuzapfen. Die momentanen EU-Querelen werden nämlich wohl dazu führen, dass die Gelder aus dem europäischen Hilfsfonds mit einem Jahr Verspätung ausgezahlt werden. Bis dahin dürften viele spanische und balearischen Unternehmen schon insolvent gegangen sein. Erschwerend kommt hinzu, dass ab Jahresbeginn 2021 bankrotte spanische Unternehmen wieder rechtlich verpflichtet sind Insolvenz zu beantragen. (Angesichts einer ähnlichen gesetzlichen Regelung in Deutschland, wird es, nebenbei gesagt, wohl auch so manches deutsches Unternehmen erwischen!) Vor dem Hintergrund der genannten Fakten rechne ich im Jahr 2021 mit dem Bankrott auch der ein oder anderen größeren spanischen Hotelkette und insbesondere auf den besonders tourismusorientierten Balearen Ende 2021 mit 45-50 Prozent weniger Unternehmen als noch Ende 2019 sowie für 2020 mit einem Schrumpfen des balearischen Bruttoinlandsproduktes um 50 Prozent gegenüber 2019. Die Einnahmen der balearischen Tourismuswirtschaft sind 2019 ja bereits auf das Niveau des Jahres 1995 herabgesunken. Eine Katastrophe sondersgleichen, die durchaus zu stark erhöhter Kriminalität und sozialenUnruhen auf den Balearen führen könnte.

rocco / Vor 1 Monat

Ohne die Attraktionen wird das nix mehr - sonst bräuchten die Eigentümer nicht verkaufen. Das wissen auch die möglichen Investoren. Investieren ohne zukünftige Rendite ? Wer macht denn so etwas ?

HajO Hajo / Vor 1 Monat

Was besseres als Corona konnte den Heuchschrecken nicht passieren, um abzusahnen. Altmaier und andere haben davor schon zu Beginn der Krise gewarnt.

Majorcus / Vor 1 Monat

Zu viele Schönwetter-Kapitäne unter den Hotel-Eigentümern?

Roland / Vor 1 Monat

Käufer werden wohl zur Zeit eher zurückhaltend sein, es sei, die kauft man zum Schnäppchenpreis. Aber ohne Tourismus nutzt auch nicht der Schnäppchenpreis.