Coronakrise verstärkt das Interesse an Hotelübernahmen

| | Mallorca |
Blick auf die Playa de Palma.

Blick auf die Playa de Palma.

Foto: Archiv Ultima Hora

Der Markt für Hotelimmobilien in Spanien und auch auf Mallorca wird derzeit von liquidien Kaufinteressenten regelrecht unter die Lupe genommen. Während so mancher Hoteleigentümer aufgrund der Coronakrise mit Finanzproblemen zu kämpfen hat, suchen Investmentsfonds nach Objekten, um diese zu günstigeren Preisen zu erwerben als vor der Pandemie. Das gesteigerte Interesse hat wiederum dazu geführt, dass die Preise vorerst stabil bleiben, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Freitag unter Berufung auf Nachrichtenagenturen.

Neben den Metropolen wie Madrid und Barcelona ist auch das Stadtzentrum von Palma einer jener Standorte, an denen eine deutliche Nachfrage der Investmentfonds registriert wird. Die Kaufinteressenten haben darüber hinaus auch die wichtigsten Urlaubszonen wie die Playa de Palma, die spanische Ostküste oder die Kanaren im Blick.

Am begehrtesten sind Hotels mit 80 oder mehr Zimmern samt Preisen zwischen 200.000 und 600.000 Euro pro Zimmer, je nach Lage. Der Gesamtpreis liegt dann entsprechend bei 15 bis 50 Millionen Euro.

Bei Hotels in besten Lagen oder an "erstklassigen" Verkehrsadern wie dem Paseo de Gracia in Barcelona oder der Gran Via in Madrid rangiert der Preis pro Zimmer zwischen 400.000 und 600.000 Euro. In der zweiten Reihe sinkt der Zimmerpreis auf 300.000 Euro, im Randbereich der Metropolen beträgt er um die 200.000 Euro.

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Roland / Vor 22 Tage

@Michael Düsseldorf

Wenn die Infrastruktur zerstört ist und der mallorquinische Flair nicht mehr vorhanden ist, dann wir es auch nicht mehr so viele Touristen dort hinziehen. Alles ist dort miteinander verzahnt. Nur die Symbiose von Allem bringt es. Billigen Massentourismus gibt es auch wo anders.

Markus Eder / Vor 22 Tage

Ich bin sehr skeptisch, ob das gesteigerte Interesse faktisch wirklich zu stabilen Hotelimmobilienpreisen führt. Die aufkaufenden Investmentfonds wollen ein Schnäppchen machen und werden nur dann Hotels aufkaufen, wenn die in Not geratenen Hotelbetreiber erhebliche Preisnachlässe gewähren. Der Preis zu dem die Hotelbesitzer ihre Hotels momentan anbieten mag deshalb noch relativ hoch sein. In den tatsächlichen Verkaufsgesprächen werden sie aber erhebliche Preisnachlässe einräumen müssen.

Majorcus / Vor 22 Tage

Da werden sich viele Investoren verspeckulieren - genau wie mit Ost-Immobilien!

Michael Düsseldorf / Vor 23 Tage

Wenn sie es dann machen wie in deutschen Großstädten und dann noch Projekte wie Lufthansas Ocean gelingt, dann wird reisen richtig günstig, spotbillig und dann wird es noch einen viel gigantischeren Tourismus geben als wie bisher.

Jesse James / Vor 23 Tage

Der Tourismus wurde dank der wahnwitzigen Politik zerstört! Und schon kriechen wie erwartet die Immobilienhaie und Kriegsgewinnler aus ihren Löchern. So schaut’s aus, liebe Leute! Grüße an Dr. Proebstel. 😉

Roland / Vor 23 Tage

Wenn da mal die Gier nicht zum Verhängnis wird.