Die arabischen Truppen landen beim Volksfest "Es Firó" stets per Schiff in Port de Sóller. | Archiv Ultima Hora

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Nach zwei Jahren Pandemie-Pause ist es am Montag wieder so weit: Dann steigt in Sóller das berühmte Volksfest "Es Firó". Bei dem auch als "Moros i Cristians" bekannten Piratenspektakel handelt es sich um die Nachstellung eines Überfalls arabischer Truppen aus dem Jahr 1561. Die eine Hälfte der Laiendarsteller kostümiert sich als christliche Verteidiger des Ortes, die andere als muslimische Eroberer. Die Schlacht des alljährlichen Historienspektakels gewinnen stets die "Sóllerics", die ihr Dorf erfolgreich verteidigen.

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Für die Gemeinde Sóller und ihre Bewohner ist "Es Firó" das Highlight im Veranstaltungskalender und erfreut sich der Teilnahme eines Großteils der Bevölkerung. Die einzelnen Teile der gigantischen Feier finden sowohl im Dorf Sóller als auch am Hafen statt. Die "Finalschlacht" vereint jedes Jahr rund 8.000 Menschen auf dem Verfassungsplatz im historischen Ortskern, mehr erlaubt die Gemeinde nicht.