Das Feuer bei Son Vida am 13. August vernichtete rund drei Hektar Wald. | Foto: Vasil Vasilev

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Ein 23-jähriger Mallorquiner steht unter Verdacht, die Waldbrände von Son Vida und La Vileta an Palmas Stadtrand gelegt zu haben. Der Mann war zu Wochenbeginn festgenommen worden. Nach zwei Nächten in Untersuchungshaft kam er gegen Auflagen frei.

Anwohner in Palmas Stadtteil La Vileta hatten am frühen Morgen einen Mann beobachtet, der mit einem Kanister unterwegs war. Kurz darauf brannte es auf einem verwilderten Grundstück, das rund 3000 Quadratmeter groß ist. Nachbarn lieferten den herbeigerufenen Polizeibeamten eine Personenbeschreibung. 

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Dann fiel einem der Polizisten ein Mann auf, der in einem Wagen einem der Feuerwehrautos gefolgt war. Sie hielten ihn an und kontrollierten die Personalien. Die Bekleidung des Mannes entsprach der Beschreibung durch die Nachbarn. In dem Wagen fanden die Polizisten zudem einen Fünf-Liter-Kanister und ein Feuerzeug.

Der Mann wurde festgenommen und verhört. Er steht auch unter Verdacht, die Brände in Palmas Bergen unweit der Villensiedlung Son Vida gelegt zu haben. Dort hatte es am 3. und am 13. August gebrannt. Insgesamt wurden 13 Hektar Wald vernichtet. Beide Feuer waren an fast derselben Stelle ausgebrochen, unweit einer Straße, die durch den Kiefernwald führt.