Mysteriöses Sinken einer Yacht beschäftigt Polizei

Schwimmbarrieren sollen auslaufenden Treibstoff einfangen

Die gekenterte "Calimero" in Portocolom.

Die gekenterte "Calimero" in Portocolom.

Foto: Foto: Alejandro Sepúlveda
Die gekenterte "Calimero" in Portocolom.Der Untergang der "Calimero" war Tagesgespräch in Portocolom.Polizeitaucher suchen nach der Ursache.

Das mysteriöse Sinken einer Yacht in der Bucht von Portocolom im Osten von Mallorca stellt die Polizei vor ein Rätsel. Das 23 Meter lange Motorschiff "Calimero", das an einer Boje festgemacht hatte, ragte am Dienstagmorgen nur noch mit dem Dach aus dem Wasser. Das Motorboot lag in 3,80 Meter Tiefe auf Grund.

Die Verwaltung des Sporthafens verständigte die Polizei, die das Schiff absuchte und Schwimmbarrieren errichtete, um ein mögliches Auslaufen der 400 Liter Treibstoff zu verhindern. Nach Medienangaben ist nur sehr wenig Diesel ausgetreten.

Die unter britischer Flagge registrierte "Calimero" war zuvor in Alcúdia überholt worden und hatte dann Station in Portocolom eingelegt. Am Nachmittag untersuchten Polizeitaucher das Schiff, konnten aber keinen Defekt feststellen, durch den Wasser in das Innere der Yacht hätte eindringen können.

Das Schiff war am Montagabend rund 300 Meter entfernt von der Mole an der Boje geparkt worden. Ein Kentern durch Wellen und Seegang wurde ausgeschlossen. Die Bucht war zu jenem Zeitpunkt "ruhig wie ein Teich" gewesen, sagte ein Sprecher der Hafenbehörde.

Nun solle das Schiff mit Pressluftballons gehoben und in ein Trockendock geschafft werden, um die Ursache für das Sinken herauszufinden. Zu den Bootseigentümern wurde nichts mitgeteilt. (as)

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