Mit Booten wie diesem hier werden im Meer treibende Abfälle aus dem Wasser gefischt.

Die Balearen-Regierung stockt die Mittel zur Reinigung der Badegewässer rund um Mallorca und die Nachbarinseln auf: Insbesondere die Flotte der sogenannten Müllboote, die im Wasser treibende Abfälle aus dem Meer fischen, wird von 23 auf 30 Schiffe vergrößert. Kosten pro Jahr: eine Million Euro.

Das Kabinett beschloss, für die Reinhaltung des Meeres in den kommenden drei Jahren insgesamt drei Millionen Euro bereitzustellen. Das seien pro Jahr 122 Prozent mehr Mittel als im Jahr 2013, teilte die Regierung am Montag mit.

Neben der Zahl der Schiffe wird auch die Dauer ihres Einsatzes von zweieinhalb auf vier Monate verlängert. Die Boote sind somit von Anfang Juni bis Ende September in den Küstengewässern unterwegs. Mit speziellen Rechen sieben sie schwimmende Holz-, Algen- und Plastikabfälle aus dem Meer.

Allein im vergangenen Jahr fischten die 23 Boote 36 Tonnen Abfälle aus dem Wasser. In diesem Sommer jährt sich der Einsatz der Müllboote zum 10. Mal. Seit 2004 sammelten die Boote 1842 Tonnen Abfälle und Treibgut in den balearischen Küstengewässern ein.

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