Pferd zu Tode geprügelt: Haftstrafe

Manacor, Mallorca |
Demonstrationen: Der Tod des Pferdes hatte 2012 für Empörung gesorgt.

Demonstrationen: Der Tod des Pferdes hatte 2012 für Empörung gesorgt.

Foto: Foto: Ultima Hora
Demonstrationen: Der Tod des Pferdes hatte 2012 für Empörung gesorgt.Gericht verurteilte Mann, der Pferd zu Tode geprügelt hatte.

Acht Monate lang ins Gefängnis muss ein Mann, der im Dezember 2012 ein Rennpferd in Manacor zu Tode geprügelt hatte. Ein Gericht in Palma de Mallorca verurteilte den Angeklagten am Donnerstag zu der Haftstrafe. Außerdem untersagte der Richter ihm, in den kommenden drei Jahre einer Tätigkeit nachzugehen, die mit Tierpflege zu tun hat. Das schreibt die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Der Mann hatte am 30. Dezember 2012 in einem Wutanfall auf das Pferd Sorky das Pont eingeschlagen. Das Tier hatte zuvor in einem Trabrennen im Hipodrom in Manacor unterlegen. Der Miteigentümer des Pferdes hatte daraufhin mehrfach auf das Tier eingeschlagen, es dabei auch am Kopf getroffen. Das Pferd war an einem Genickbruch gestorben.

Das Pferd Sorky stammte aus mallorquinischer Zucht und war sechs Jahre alt. Es hatte 24 Siege errungen und seinen Besitzern somit 5000 Euro an Preisgeld beschert. Der andere Eigentümer des Tieres verzichtet allerdings auf Entschädigungszahlungen des Verurteilten.

Trabrennen gilt auf Mallorca als Nationalsport. Der Tod des Tieres hatte damals inselweit für Empörung gesorgt. Der Pferdekadaver war sogar exhumiert worden, damit Gerichtsmediziner die genaue Todesursache feststellen konnten. (cls)

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