In Santa Catalina gibt es 128 Gastro-Terrassen, besonders viele in der Calle Fábrica. | Foto: M. A. Cañellas

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Die Stadt Palma wird im In-Viertel Santa Catalina ebenso wie in der Calle Blanquerna im Norden der Altstadt ein Jahr lang keine neuen Lizenzen für Restaurant- und Barterrassen mehr vergeben. Auf dieses Moratorium habe man sich mit Gastronomen, Händlern und Anwohnern geeinigt, gab die für den öffentlichen Raum zuständige Stadträtin Aurora Jhardi bekannt. Die Maßnahme hatte die Politikerin bereits im MM-Interview vor einigen Wochen angekündigt. 

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In den kommenden zwölf Monaten will die Stadt nun eine neue Verordnung zur Umgestaltung von Straßen und Plätzen in der Innenstadt verabschieden, die die Terrassen-Situation in den einzelnen Stadtvierteln regeln soll. So sollen beispielsweise die Café-Terrassen in der Calle Olmos von der Mitte der Fußgängerzone auf die Seite, also vor die Lokale, wandern.  Auf der Flaniermeile Paseo Borne wollte die Stadt die Terrassen gänzlich verbannen, die Anwohner sprachen sich aber in einem Referendum gegen das Vorhaben und für die Café-Terrassen aus.

Die linke Stadtregierung von Palma versucht seit Monaten, die Zahl der Gastro-Terrassen oder zumindest deren Größe zu reduzieren und keine neuen Lizenzen mehr zu vergeben. Die Vorgängerregierung, so verlautet es aus dem Rathaus, habe zu exzessiv Lizenzen für Außenplätze vergeben. In Santa Catalina gibt es insgesamt 128 Lokale mit Plätzen im Außenbereich, in der Calle Blanquerna sind es 32. (cze)