Juristisches Nachspiel für Luxusplaya auf Cabrera

Cabrera, Mallorca |
Edle Sonnenschirme und Liegen an der Strandbucht im Meeres-Nationalpark Cabrera südlich von Mallorca.

Edle Sonnenschirme und Liegen an der Strandbucht im Meeres-Nationalpark Cabrera südlich von Mallorca.

Foto: Ultima Hora
Edle Sonnenschirme und Liegen an der Strandbucht im Meeres-Nationalpark Cabrera südlich von Mallorca.Edle Sonnenschirme und Liegen an der Strandbucht im Meeres-Nationalpark Cabrera südlich von Mallorca.

Medienberichte über einen Badestopp zweier Luxus-Yachten im Meeres-Nationalpark von Cabrera südlich von Mallorca haben nun die Behörden auf den Plan gerufen. Das balearische Umweltministerium kündigte am Montag an zu untersuchen, ob das Aufstellen von sieben großen Sonnenschirmen samt gepolsterten Liegematten am Strand in der Bucht der Felseninsel zulässig war oder nicht. 

Wie berichtet, hatten die beiden Charter-Yachten "Trident" und "Mustique" wie gewohnt in den in balearischen Gewässern Station gemacht. Diesmal liefen sie auch den Meeresnationalpark an. Für die zumeist russischen Gäste der Megayachten, die die Schiffe für jeweils 50.000 Euro pro Woche mieteten, war am Strand eine standesgemäße Bademöglichkeit vorbereitet worden.

Publik wurde das umstrittene Badevergnügen durch einen Tweet, der das exklusive Freizeitangebot für die Urlauber auf den Yachten kritisierte: "Vom Naturpark zum Beachclub" hatten Umweltaktivisten geschrieben und mit Ironie darauf verwiesen, dass der Meeres-Nationalpark dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte.

Auch die spanische Tageszeitung Ultima Hora hatten in ihrer Montagsausgabe über den Badestopp der Yachten berichtet. (as)

Kommentar

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mallorca - fan / Vor über 5 Jahren

PROLETEN haben alle etwas gemeinsam: DIE KÖNNEN UND WOLLEN SICH NICHT KORREKT UND GUT BENEHMEN !!! Da ist es egal, ob Schinkenstraße, Exzesse am Ballermann, Randale im Flieger oder Superreiche auf Cabrera. Als falsch parkende Touristen wären die längst abgeschleppt. Widmet diesen Leuten keine bebilderten Berichte. Dann sinkt der Markt- und Interview-Wert. Räumt die Liegen sofort weg und nicht erst den hinterlassenen Müll. Ankerverbote vor und in Naturschutzgebieten ergäben für die Justiz Handlungsvollmachten.

Mats / Vor über 5 Jahren

Und ich kann das Dummgewäsch über Neid nicht mehr lesen @Jordi. Was hat das mit Neid zu tun, wenn man sich über Zeitgenossen aufregt, die meinen mit Geld können sie sich alles herausnehmen. Cabrera ist ein Naturschutzgebiet und da sollte überhaupt niemand am Strand liegen. Und wie sie richtig anmerken - es gibt genügend öffentliche Strände für Jedermann und da können sich auch die Superreichen hinlegen. Aber wer will schon "Jedermann" sein. Immer mehr wollen Supermann sein auf Kosten der Allgemeinheit. Jammern kann ich nur über Leute wie sie, die Superreiche wie Götzenstatuen betrachten.

JORDI / Vor über 5 Jahren

Ich weiß nicht, was dieses Gejammer soll. Der Strand ist überall offen für alle! Wenn dann, was nun wirklich nicht oft passiert, ein betuchter Jachtbesitzer seine eigenen Liegen an irgendeinem " öffentlichen Strand" postiert, dann ist es sein gutes Recht. Wenn tausende von Touristen ihre Handtücher direkt vor bezahlten Liegen drapieren, da redet kein Mensch darüber. Ich kann dieses Neidgehabe irgendwelcher Kommentatoren nicht mehr lesen. Lasst es doch bitte zu - ihr seid doch diejenigen, die am meisten hingucken....

Megachecker / Vor über 5 Jahren

@ Mats: Wir sind im Reich der Gleichen und Gleicheren auf Mallorca. Du wirst sehen, den Gleicheren passiert nada, niente, nichts. Es trifft wie immer nur die Gleichen.

Megachecker / Vor über 5 Jahren

@ Mats: Die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt. Aber bitte nicht vergessen, es handelt sich um Mallorca, das Reich der Gleichen und Gleicheren. Wie immer wird in diesen Geldadelskreisen nichts wird geschehen. Nur die Gleichen müssen in den sauren Apfel beißen.

Seher / Vor über 5 Jahren

Auch in diesem Fall wird sich weisen: Geld regiert die Welt.

Mats / Vor über 5 Jahren

Ich hoffe das diese Aktion hart bestraft wird allerdings nicht nur mit Geldbußen, denn diese Strafe juckt so ein Klientel natürlich nicht.