Zeuge widerspricht Unfall-Fahrerin von Capdepera

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Das Blumengebinde erinnert an Christoph B..

Der Blumenkranz erinnert an Christoph B..

Foto: MM-Redaktion (Ultima Hora/Guillem Mas)

Ein Zeuge, der mitbekommen hatte, wie Anais M. B. mit ihrem Porsche Cayenne am vergangenen Donnerstag in eine Gruppe deutscher Radsportler gefahren war, hat die Glaubwürdigkeit der Unfallfahrerin schwer erschüttert. Diese behauptete, von der Sonne geblendet worden und deshalb in die Sportler gekracht zu sein. Die Zeitung Ultima Hora zitierte den namentlich nicht genannten Mann am Mittwoch dagegen mit den Worten, dass die Sonne am Vormittag, als der Unfall geschah, im Rücken der von Capdepera Richtung Artà fahrenden 28-Jährigen aufgegangen sei. Bei dem Zeugen handelt es sich ebenfalls um einen Radfahrer.

Bei dem Unfall wurde der 47-jährige Triathlet Christoph B. aus Mönchengladbach so schwer verletzt, dass er später im Inselkrankenhaus Son Espases verstarb. Acht weitere Fahrer kamen mit unterschiedlich schweren Verletzungen davon. Einem ersten Drogentest zufolge stand Anais M. B. unter dem Einfluss von Cannabis. Sie sitzt in Untersuchungshaft.

Radfahrer legten unterdessen an der Unfallstelle einen Papierblumenkranz mit einem Foto des Todesopfers nieder. Außerdem steckten sie ein Holzkreuz in die Erde und stellten daneben ein gelbes Papierschiff und zwei rote Kerzen. (it)

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Hajo Hajo / Vor 8 Monaten

Ein weiterer Beweis dafür den Drogensumpf auf der Insel, u.A. Son Banya, mit allen zur Vfgg. stehenden Mitteln zu bekämpfen.

Petra / Vor 8 Monaten

Traurig dennoch denke ich Führerschein weg für immer und eine Haftstrafe

Berger / Vor 8 Monaten

Es wird Zeit das die Polzei endlich das Smartphone checkt! Ich habe den Verdacht, die hat beim Autofahren entweder telefoniert oder live gechattet!

MM-Team / Vor 8 Monaten

MM hat hier einzelne Kommentare unsichtbar gestellt.

Susi / Vor 8 Monaten

Knast bringt auch nichts. Sie ist schon gestrafft genug für ihr ganzes Leben. Und wer weiß wie es wirklich war.

Dorint / Vor 8 Monaten

Für mich klarer Fall, das hier es häufiger in der Menschheit dieser Konsum immer mehr u mehr wird.. wenn es ne gerechte Strafe gibt ? Pauschal nicht unter 10 JAHRE FEST IM KNADT sitzen lassen komplett die Zeit !!!!! Mein Beileid an dieser Stelle an die Familien u Hinterbliebenen... Klar ist es schon, das dadurch sie nicht lebendig werden oder sonstiges „ aber 10 Jahre Strafe zu wissen „ ist genau richtig für diese nutzlosen kranken Mitbürger.Einfach leben auszulöschen u Familien im leid lassen durch solche Handlungen.Diese Welt ist so ätzend geworden, das vieles vielleicht nur durch solche Drogen zu ertragen sind wohl für einige u gewisse..

Gecko / Vor 8 Monaten

Schon erstaunlich was man anscheinend unter Drogeneinfluss alles sehen kann. Vermutlich wird die nächste Ausrede folgende sein: Die Sonne hat mich über den Innenspiegel geblendet, und darum konnte ich nichts sehen. Wartet`s ab.

Netsrac / Vor 8 Monaten

Für die Erkenntnis, dass auch auf Mallorca die Sonne im Osten aufgeht, im Süden ihren Lauf nimmt und im Westen untergeht, benötigt man einen "Zeugen"? Sowas sollte auch die Guardia Civil ermitteln können ;-) Oh Man - die "Berichterstattung" zu diesem Unfall hat ja schon BILD-Qualität!