Magalufs Bewohner wehren sich gegen "Klauhuren"

| | Calviá, Magaluf |
Die Prostituierten nähern sich ihren potenziellen Opfern immer in Gruppen.

Die Prostituierten nähern sich ihren potenziellen Opfern immer in Gruppen.

Foto: Ultima Hora

Vor allem britische Touristen zieht es nach Magaluf, um zu trinken und zu feiern. Alkoholisiert sind sie ideale Opfer für nigerianische Prostituierte, die den Ort seit geraumer Zeit auch mit gewalttätigen Angriffen und Diebstählen terrorisieren. Die Anwohner fühlen sich von der Polizei im Stich gelassen und sind nun selbst aktiv geworden. Am Wochenende haben sie die Prostituierten lautstark aufgefordert, den Ort zu verlassen und sie mit ihren Mobiltelefonen gefilmt.

Von Donnerstag- bis Sonntagabend spielen sich jede Woche die gleichen Szenen in Magaluf und Umgebung ab. Rund 50 Prostituierte beginnen ihr Geschäft an der Punta Ballena, in Torre Nova, Galeón, vor den Diskotheken oder auf den Parkplätzen der Amüsiermeilen.

Die Masche der Prostituierten ist immer gleich. Sie umschmeicheln betrunkene Touristen, locken sie in eine dunkle Ecke, wo sie sie verprügeln und ausrauben. Es seien längst nicht mehr nur Prostiutierte, sondern professionelle und sehr aggressive Diebinnen, klagen die Anwohner, die ihre Aufnahmen vom Wochenende in sozialen Netzwerken veröffentlichen wollen.

Den Gesetzeshütern entfliehen die Prostituierten meist im Taxi. "Wir fahren sie oft nach Son Gotleu. Meist haben sie dann schon sechs oder sieben Geldbörsen gestohlen und locker 1000 Euro dabei", erzählte ein Taxifahrer der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. (mais)

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Hajo Hajo / Hace about 1 year

Die Taxifahrer sind doch Pharisäer. Denn wenn sie die Damen schon kutschieren, dann sofort auf die nächste Polizeiwache. Die Beweise für den Klau haben sie ja dabei. Videokameras wären natürlich eine Hilfe die Damen beim Diebstahl zu erwischen.

Thomas Berthold / Hace about 1 year

Den Bewohnern einen Knüppel in die Hand und dann immer feste druff off de Birne dann verlassen diese Damen ganz schnell die schöne Insel. Dieses Pack.

Federico / Hace about 1 year

@Loddel: Du hast recht und schwierig soll es nicht sein mit moderne Mittel wie Überwachungskameras die "Klauhuren" und andere Dieben zu verhaften. Daume hoch für die Anwohner und das Idee die sozialen Netzwerken zu benutzen um alles zu veröffentlichen. Unter welchem Namen kann ich das Netzwerk finden. Magaluf sauber machen ist ein Priorität höchster Ordnung. Entschuldigung, aber für betrunkene britische Sauftouristen fühle ich gar kein Sympathie.

Loddel / Hace about 1 year

Ich gedenke der Zeiten , als die allerersten Überlegungen bekannt wurden , die verfügbar gewordenen , kleinen Videokameras als Überwachungskameras im Strandbereich zu installieren . Sakra nochmal - wie haben sich da die Leute drüber aufgeregt . Das sieht heute wohl anders aus , denn durch Dokumentation des Geschehens an dem Brennpunkten lässt sich belastendes , unwiderlegbares Material gegen die Täter(innen) beschaffen . London macht es vor . Wenn man dann einige (Zitat) "Klauhuren" abgeschöpft hat , entsteht aber ein neues Problem : wohin damit ? In China soll es Steinbrüche geben , wo derartige Elemente diese hübschen Natur-Pflastersteine produzieren - von Hand .