Die Prostituierten nähern sich ihren potenziellen Opfern immer in Gruppen. | Ultima Hora

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Vor allem britische Touristen zieht es nach Magaluf, um zu trinken und zu feiern. Alkoholisiert sind sie ideale Opfer für nigerianische Prostituierte, die den Ort seit geraumer Zeit auch mit gewalttätigen Angriffen und Diebstählen terrorisieren. Die Anwohner fühlen sich von der Polizei im Stich gelassen und sind nun selbst aktiv geworden. Am Wochenende haben sie die Prostituierten lautstark aufgefordert, den Ort zu verlassen und sie mit ihren Mobiltelefonen gefilmt.

Von Donnerstag- bis Sonntagabend spielen sich jede Woche die gleichen Szenen in Magaluf und Umgebung ab. Rund 50 Prostituierte beginnen ihr Geschäft an der Punta Ballena, in Torre Nova, Galeón, vor den Diskotheken oder auf den Parkplätzen der Amüsiermeilen.

Die Masche der Prostituierten ist immer gleich. Sie umschmeicheln betrunkene Touristen, locken sie in eine dunkle Ecke, wo sie sie verprügeln und ausrauben. Es seien längst nicht mehr nur Prostiutierte, sondern professionelle und sehr aggressive Diebinnen, klagen die Anwohner, die ihre Aufnahmen vom Wochenende in sozialen Netzwerken veröffentlichen wollen.

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Den Gesetzeshütern entfliehen die Prostituierten meist im Taxi. "Wir fahren sie oft nach Son Gotleu. Meist haben sie dann schon sechs oder sieben Geldbörsen gestohlen und locker 1000 Euro dabei", erzählte ein Taxifahrer der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. (mais)