GOB will keine Besprühung schädlicher Raupen

| Mallorca |
Aus diesem Wesen wächst irgendwann ein schmucker Schmetterling.

Aus diesem Wesen wächst irgendwann ein schmucker Schmetterling.

Foto: Ultima Hora

Die Umweltschutzgruppierung GOB bekniet das balearische Umweltministerium, eine behaarte, besonders Steineichen heimsuchende Raupe nicht massiv mit Gift zu besprühen. Die sogenannte Schwammspinnerraupe habe genügend natürliche Feinde, um unter Kontrolle gehalten zu werden, heißt es in einer am Montag verbreiteten Pressemitteilung.

Die Raupen können in großer Zahl für die Entlaubung der auf Mallorca nicht mehr so zahlreichen Steineichen sorgen. Sie fressen Blätter und junge Triebe der Bäume. Die Steineichen sterben davon zwar nicht ab, werden aber stark geschwächt.

Alle zehn bis zwölf Jahre kommt es zu einer Epidemie, die bis zu fünf Jahre anhalten kann. Vor allem in Costitx, Llubí, Sineu, Inca und einem Teil von Sencelles ist die Plage sichtbar.

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frank / Hace 10 months

Dieser "Beschuss" ,den rokl angesprochen hat, gab es hier bei uns in Porto Cristo vor gut 10 Tagen.Seitdem hat es hier erst so richtig angefangen.Vor allem diese Masse, die da täglich von den Bäumen kommt, hört einfach nicht auf.

rokl / Hace 10 months

Die von Frank beschriebe Situation kenne ich von Cala Millor und Cala Ratjada. Damals haben Jäger die Nester mit Schrot die Nester von den Bäumen geschossen. Ob das heute noch möglich ist weiss ich nicht.

Thomas / Hace 10 months

Ok Leute, ich gebe mich geschlagen! Gift! Nehmt Gift!

Hajo Hajo / Hace 10 months

Das Problem bei invasiven Arten besteht darin, dass sie zwar im Urpsrungsland durchaus ihre Feinde haben können, aber dass trift nicht auf andere Länder zu. sh. auf Mallorca breiten sich Zuwanderer der Flora und Fauna immer mehr aus. Ich glaube deshalb der GOB nicht, das die von ihr aufgelisteten Feinde auf Mallorca in den nötigen Populationen vorhanden sind. Auf keinen Fall darf es dazu führen, dass die Gesundheit und das Gemeinwohl darunter zu leiden haben. Der Schutz der Kinder steht dabei an erster Stelle.

Zur Verbeitung invasiver Arten tragen der Tourismus und der Güterverkehr am meisten bei. Infektionen sind auch schon wieder auf dem Vormarsch.

Thomas Berthold / Hace 10 months

Also ich bin dafür alles auszurotten. Egal wie . Chemiewaffen oder Biologische Kampfstoffe oder Atomwaffen oder alle Bäume und Pflanzen weg und alles mit Beton platt machen. Dann ist das Problem gelöst. Bitte meine Meinung nicht ernst nehmen war nur Spaß. Nicht das manche Leute hier durchdrehen. Im übrigen darf jeder der Leser das schreiben was er will oder denkt. Vielleicht hat Hajo Hajo das verwechselt oder von diesen Raupen geht auch eine Gefährdung aus. Ich weiß das nicht aber es gibt bestimmt welche hier die das wissen. Liebe Grüße an alle

frank / Hace 10 months

Mit Interesse, aber auch großer Verwunderung habe ich den Artikel, vor allem aber die Kommentare gelesen.Wir haben ein Anwesen in gehobener Lage in Porto Cristo. Von diesen "Raupen" sind meterlange Ketten auf der Straße, Gehweg und Grundstück unterwegs.Zig tausend hängen noch in den Bäumen.....und hier sind viele Hunde unterwegs.Wir haben selbst einen.Man kann nur hoffen, dass er nicht aus Unwissenheit einem zu nahe kommt... (Spiegelhaare).Zumal die Schäden an den Bäumen immer offensichtlicher werden.Rinde abgefressen bis tief ins Holz rein.Dadurch harzen die Bäume und sauen die dort parkenden Autos und Gehwege ein....Viel Spaß beim saubermachen und hoch lebe in diesem Fall der sogenannte Naturschutz...bei dem Bäume zerstört werden!!!

meinungsfreier / Hace 10 months

Thomas, befleißgen Sie sich erst mal einer antändigen Antwortweise und schreiben qualifiziert zum Thema. Man glaubts ja nicht wie die Sitten in den Foren langsam verkommen. Prolo wo man nur hinsieht. Hajo bemüht sich wenigsten Fakten vor zu tragen. Weiter so, nicht beirren lassen.

Thomas / Hace 10 months

@ rokl: Auch Sie scheinen die Larvenform des Schwammspinners mit der des Eichenprozessionsspinners zu verwechseln. Wenn Sie weiter "Vogelbeobachtung" betreiben wollen, sollten Sie deren Nahrungsgrundlage nicht sinnlos vergiften. Und ganz "nebenbei": Naturschutz ist Menschenschutz! ;-)

Mirko / Hace 10 months

Was dabei rauskommt, wenn man "Umweltschützer" gewähren lässt, kann man hier besichtigen:

https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/brocken-wald-ein-bild-des-jammers-der-harz-stirbt-57259124.bild.html

"Umweltschützer" haben in aller Regel ein verengtes ideologisches Weltbild, gehen oft keiner geregelten Arbeit nach und leben durch finanzielle Zuwendungen Dritter. Diese Raupe oder auch der Borkenkäfer sterben bestimmt nicht aus, wenn man sie bekämpft. Bei den Bäumen ist der Schaden aber in ein oder zwei Generationen nicht wieder gut zu machen.

rokl / Hace 10 months

Man kann nicht den Schutz der Natur über den Schutz des Menschen stellen! Die langen Haare der Raupe dienen übrigens dazu, damit sie NICHT gefressen werden. Ich hatte bei einer längeren Vogelbeobachtung, wo ich still sitzen musste, Kontakt mit diesen Viechern und das war nicht lustig!