Das Archivfoto zeigt Menschenansammlungen in der Schinkenstraße in Palma. | J. Barceló

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Die Stadt Palma will während er touristischen Saison verstärkt gegen Trunkenbolde sowie aggressive Alkoholwerbung vorgehen. So sollen die Anwohner mehr Ruhe bekommen. Bars und Lokale an der ganzen Playa de Palma müssen dafür sorgen, dass ihre Gäste keine Getränke und Speisen mehr mit nach draußen nehmen.

Die Biergärten der Schinkenstraße sollen durch eine physische Barriere abgetrennt werden, damit das Partyvolk seine Aktivität nicht auf die Straße verlegt. Das erklärte Stadträtin Angélica Pastor am Mittwoch.

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Das Rathaus hat sich auf fünf Gebiete von besonderem touristischen Interesse (Zona de Especial Interes Turístico, ZEIT) geeinigt. Vom 1. April bis 30. September gehören die gesamte Playa de Palma, der Paseo Marítimo, das Stadtzentrum bis zu den Avenidas sowie die Straßen Joan Miró und Cala Majorals dazu. Diese Schutz- oder Verbotszone ist in der städtischen Verordnung für zivilisiertes Zusammenleben vorgesehen, um etwa Ansammlungen von Alkohol konsumierenden Menschen verbieten zu können, und trat im Januar in Kraft.

Untersagt werden dort auch die Werbung für alkoholische Getränke sowie Rabattaktionen wie Happy Hour und Trink-zwei-zahl-ein-Getränk. In den Schaufenstern darf kein Alkohol mehr zu sehen sein. Es dürfen zudem keine Werbeflyer mehr auf den Straßen verteilt werden. Bei Verstößen werden Strafen von 2200 bis 3000 Euro fällig. (cls)