Rauchen an den Stränden könnte verboten werden

| | Mallorca |
Mitglieder der Initiative „Llosca x Llosca” sammelten auf Stränden bislang etwa 100.000 Zigarettenkippen ein.

Mitglieder der Initiative „Llosca x Llosca” sammelten auf Stränden bislang etwa 100.000 Zigarettenkippen ein.

Foto: Joan Torres

Die Balearen-Regierung will rauchfreie Stränden auf Mallorca und den Nachbarinseln. Umweltminister Vicenç Vidal und Gesundheitsministerin Patricia Gómez ermunterten die Gemeinden, sich diesem Vorhaben anzuschließen. Die Kommunen könnten in diesem Zusammenhang freiwillig entscheiden, ob sie ganze Strände oder nur Teile zu rauchfreien Zonen erklären.

Die Politiker verwiesen darauf, dass der Nikotinkonsum Lungenkrebs und Herzkrankheiten auslösen können. Jede auf dem Strand liegen gelassene Kippe kann acht Liter Wasser verunreinigen, wie die Minister weiter äußerten.

Die Substanzen, aus denen diese Kippen bestehen – nämlich Teer, Blei und Quecksilber – sind biologisch nicht abbaubar und benötigen sage und schreibe zehn Jahre, um sich aufzulösen. In diesem Zusammenhang lobten die Politiker etliche Einsammelaktionen in jüngster Zeit an den Insel-Stränden. (red)

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kastner manfred alemania / Vor 30 Tage

jeder raucher sollte am strand einen Aschenbecher vorweisen können..hat er keinen dabei sollten 100 euro strafe zu zahlen sein. ich selber urlaube seit 30 jahren auf Mallorca und am strand habe ich immer einen Aschenbecher dabei..zudem nehme ich meinen müll immer zum hotel zurück !! die sogenannten schützer der Menschheit sollten sich ruhig mal etwas bedeckt halten.

Mats / Vor 4 Monaten

Ich bin für ein Lebeverbot, damit wäre Allen gedient - unglaublich !

Hajo Hajo / Vor 4 Monaten

Es ist logisch, dass der Staat sich jeden steuerlichen Verlust auf der anderen Seite wieder holt.

Beispiel aus der Vergangenheit = Sprit aus Rapsöl. Als man damals dieses Allheilmittel propagierte, ging eine ganze Industrie, gefördert vom Staat, daraus hervor. Den Oberen verschlug es schier die Sprache, als publik wurde, man fahre zum Aldi und kaufe einen Karton Rapsöl und schütte den in den Tank.

Auf dem Lande schlossen sich Genossenschaften zur Produktion von Bio-Diesel zusammen, investierten in Anlagen zur Gewinnung aus Rapsöl. Bauten Silos zur Speicherung, um übers Jahr den Betrieb aufrecht zu halten.

KFZ-Betriebe bauten Tausende Diesel auf den Betrieb mit Bio-Diesel um. An den Tankstellen gab es plötzlich Zapfsäulen dafür. Oder man tankte bei den Genssenschaften.

Das alles ging den Bach runter und es waren zig Millionen in den Sand gesetzt, als der Finanzminister auf die Idee kam, auf den Liter Bio-Diesel "Mineralölsteuern" auf zu schlagen. Damit AUS und ENDE. Nichts ging mehr. Heute verrosten die Anlagen still vor sich hin oder fielen dem Schweissbrenner zum Opfer. Eine ganze Branche ging in Konkurs. Die Genossenschaften lösten sich auf. Eine tolle umweltgerechte Idee scheiterte am Fiskus. Und heute wollen sie das auch nicht, sondern faseln von der E-Mobilität.

Bluelion@ wenn man Aufschläge auf Spirituosen und Tabak verlangt, dann sollten sie auch ohne Umwege nur für die Finazierung der Gesundheitsfolgen verwendet werden, was ja nicht der Fall ist.

Wird das Rauchen und Saufen beschränkt, fallen natürlich auch weniger Ausgaben für die Gesundheit an, da die früheren und abstinente Konsumenten ihre Gesundheit ja nicht mehr derartig schädigen. Im Übrigen haben KK und Steuern miteinander nichts zu tun. Der Steuerverlust aus sinkendem Verkauf aber bleibt und muss anderweitig wieder rein geholt werden. In der Erfindung absurder Steuern, ist DE ausserdem Weltmeister.

wolfgang / Vor 4 Monaten

nun wenn die paar zigaretten schon für ein rauchverbot ausreichen,,,wäre es sinnvoll demnächst badeverbot zu erteilen,,,denn das wasser scheint den fischen nicht sehr gut zu bekommen in küstennähe,,,denn die fischen scheinen lochfrass an ihren körpern zu haben,,,was viele fotos zeigen,,von soller bis alcudia sind fische gesichtet worden mit extremen löchern in ihren körpern ,man kann das rohe fleisch sehen,,,

walter / Vor 4 Monaten

@R.Wagner "Im Zweifel sind die Kippen vielleicht aus Aschenbechern in die Platikflaschen umgefüllt worden? " Was haben Sie denn geraucht??

bluelion / Vor 4 Monaten

@hajohajo. Langsam werde ich ihr Fan, vor allem, wenn sie mal wieder eine Milchmädchenrechnung aufstellen. Der Staat würde also erhebliche Steuerrückgänge haben und sich so selbst bestrafen. Also: der Staat nimmt rund 14,4 Mrd (2017) Euro durch die Tabaksteuer ein. Die Ausgaben allein für die Raucher kosten jedoch 80 Mrd, was in etwa 2,8% des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die direkten Kosten liegen dabei bei 25,4 Mrd (Krankenbehandlung, Rehabilitation und Erkrankungen von Passivrauchern). Die indirekten Kosten liegen bei 53,7 Mrd. (Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsminderung, Pflegebedürftigkeit und Reha). Das zum Thema "prompte Bestrafung". Ach ja - wenn Sie mal über ihren Tellerrand schauen würden, dann könnten sie wissen, daß es an Nord- und Ostsee rauchfreie Strände gibt (z.B. Warnemünde, Rügen, Göhren uvm.), die speziell von Familien gerne angenommen werden.

Thomas Berthold / Vor 4 Monaten

Ja , das Bräunen am Strand soll auch bald verboten werden und das schwimmen im Meer und eincremen in der Sonne auch usw. usw. Wo soll das noch hinführen ??

Hajo Hajo / Vor 4 Monaten

MM berichtete zu oft schon über die mangelnde Müllabfuhr und überquellende Tonnen und Container und das nicht nur an der Playa, sondern auch im Hinterland. EMAYA sollte sich mal damit befassen, WANN der Strom der Urlauber am stärksten ist und deshalb auch der Konsum ansteigt. Verkaufen und kassieren wollen ja auch alle was nur geht. Also ist in der Hochsaison die Anzahl der Tonnen etc. zu erhöhen und die Abfuhren ebenfalls. Klagen über die Kosten gelten nicht, denn sie kassieren ja auch die Ecotasa angeblich um die Auswirkungen des Tourismus zu begrenzen.

Ausserden, solange sich die Kommunen und die Regierung in ihren Massnahmen zur Steigerung der Präsenz in der Touristik, z.B. auf der ITB, nicht einig sind und absprechen, haben sie auch die Schuld daran, was sich dann als Folgen einstellt. Meckern nützt gar nichts, sondern Lösungen sind gefragt. Und überhaupt, wer nicht mal fähig ist kaputte Gehwege zu reparieren, sollte sowieso nicht klagen.

Ach ja - Rauchverbote gibts weder an der Ost- noch Nordsee und da wird nicht weniger geraucht.

Silke / Vor 4 Monaten

Eigentlich ist es doch ganz einfach! Würde jeder seinen Müll nach dem Strandbesuch wieder mitnehmen, müsste man überhaupt erst gar nicht über ein Rauchverbot nachdenken. Zu Hause lasse ich ja meinen Müll auch nicht einfach rumliegen. Das ist wie mit Plastik. Würden wir Verbraucher mal etwas umdenken und alle unseren Plastikkonsum einschränken, wäre allen geholfen. Und bevor HajoHajo jetzt wieder schreibt, ich würde mich damit brüsten, kein Plastik zu kaufen... Doch, auch ich kann es nicht ganz vermeiden, gebe aber mein Bestes, um den Plastikanteil in meinem Haushalt gering zu halten.

Hajo Hajo / Vor 4 Monaten

Mal eine grundsätzlich Anmerkung = Für jede Massnahme die angeblich dem Umwelt- und Gesundheitsschutz dienen soll, erfolgt prompt die Bestrafung dergestalt, weil der Fiskus weniger Steuern einnimmt und sich diese wo anders aber wieder zurück holen wird.

Also weniger Tabak, Alkohol, Treibstoff, etc. sind im Jahr Milliarden Verluste für den Finanzhaushalt. Insbesonder was die E-Mobilität betrifft, die ja zur Minderung des Treibstoffverkaufesn an der Tanke und für Milliarden Steuerverlusten im Jahr führt. Denn ca. 85 Cent sind z.B. in DE auf einem Liter Treibstoff Abgaben an den Staat. Also Mineralöl-, Umsatz-, Gewerbe- und MW-Steuer fallen weg. Die Steuern aus steigendem Stromverbrauch, machen das nicht wett. Denn sie sind zu niedrig. Also klar was passieren wird.

Man darf getrost davon ausgegen, dass der Pferdefuss gnadenlos zu schlägt und die verlorenen Steuern anderweitig wieder reingeholt werden. Das wird derzeit von der Umweltlobby aber völlig ignoriert.