Mitglieder der Initiative „Llosca x Llosca” sammelten auf Stränden bislang etwa 100.000 Zigarettenkippen ein. | Joan Torres

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Die Balearen-Regierung will rauchfreie Stränden auf Mallorca und den Nachbarinseln. Umweltminister Vicenç Vidal und Gesundheitsministerin Patricia Gómez ermunterten die Gemeinden, sich diesem Vorhaben anzuschließen. Die Kommunen könnten in diesem Zusammenhang freiwillig entscheiden, ob sie ganze Strände oder nur Teile zu rauchfreien Zonen erklären.

Die Politiker verwiesen darauf, dass der Nikotinkonsum Lungenkrebs und Herzkrankheiten auslösen können. Jede auf dem Strand liegen gelassene Kippe kann acht Liter Wasser verunreinigen, wie die Minister weiter äußerten.

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Die Substanzen, aus denen diese Kippen bestehen – nämlich Teer, Blei und Quecksilber – sind biologisch nicht abbaubar und benötigen sage und schreibe zehn Jahre, um sich aufzulösen. In diesem Zusammenhang lobten die Politiker etliche Einsammelaktionen in jüngster Zeit an den Insel-Stränden. (red)