Migranten-Schiff "Open Arms" soll nach Palma kommen

| Palma, Mallorca |
Blick auf die "Open Arms".

Blick auf die "Open Arms".

Foto: Ultima Hora

Die sozialistische spanische Zentralregierung unter Pedro Sánchez hat nach Algeciras in Andalusien jetzt auch die Häfen Palma de Mallorca, Mahón und Barcelona als Anlaufpunkte für das mit illegalen Migranten durchs Mittelmeer reisende Hilfsschiff "Open Arms" angeboten. 107 Menschen befinden sich an Bord des nahe der italienischen Insel Lampedusa fahrenden Gefährts.

Der als Rechtspopulist geltende italienische Innenminister Matteo Salvini will nicht, dass die "Open Arms" in seinem Land anlegt. Am Sonntag hatte er jedoch erlaubt, dass 27 unbegleitete Minderjährige das Schiff verlassen dürfen.

Die "Open Arms" fährt bereits seit 16 Tagen durchs Mittelmeer. Angesichts des angeschlagenen Gesundheitszustands der Migranten lehnte es die Besatzung ab, ins weit entfernte Algeciras zu fahren.

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Toni Paul / Hace 3 months

@ Carmen: Wenn Du wirklich 2 Syrer bei Dir wohnen hättest, dann wüßtest Du auch, dass die korrekte Bezeichnung "Asylbewerber" und nicht "Asylant" ist. Und warum Du Personen, die der Sache kritischer gegenüberstehen als Du selbst, gleich als "rechtsradikal" und "-Hasser" bezeichnest, weißt wohl nur Du. Eine echte Diskussion sieht anders aus. Du gehst überhaupt nicht auf die vielen Argumente ein. Aber Deine Antwort spiegelt die aktuelle "demokratische" Diskussionskultur seit 2015 ziemlich gut wieder. Alle die nicht dafür sind müssen ja AfD "oder noch schlimmer" sein.

Silke / Hace 3 months

@Carmen: Das ist ja schon mal ein Anfang. Bleibt die Frage, ob damit dein Engagement hinsichtlich der Flüchtlinge schon aufhört?

Metti / Hace 3 months

Mallorcus: 1 absolut richtig, 2 wird man in diesen Ländern nicht hinbekommen, gibt die Religion auch nicht her und die ist in den Fluchtländern sehr present, 3 sind viele Länder nicht dran interressiert, da sie die Flüchtlinge nicht haben wollen. Man darf nicht vergessen, das es ja auch Probleme mit vielen Flüchtlingen gibt. Die meinsten Probleme sind zwar religiöser Natur. Da viele aber tief religiös leben, Religion = Gesetz ist, ist das ein Problem zB in ein Land wie Deutschland. Es sei den zB. die deutschen Frauen passen sich den Gegebenheiten an und gehen bedeckter auf die Strasse. Nun fragt man sich aber, wer sich eigendlich anpassen müsste ( Religion hin oder her ). Bei einigen Flüchtlingen meint man, sie haben das Prinzip der Flucht nicht verstanden...und das Verhalten in dem Gastland.

Hajo Hajo / Hace 3 months

Jetzt mal schön langsam. Es geht in nicht um "echte" Kriegsflüchtlinge aus dem nahen Osten, sofern man verhindert, dass sich da IS-Kämpfer und Mörder drunter mischen.

Es geht nur um das Schleusergeschäft Afrika, dass von den sogenannten Rettern angekurbelt und provoziert wird. Die Schleuser wissen immer genau, wann und ob sie unterwegs sind, da sie die Transponder abhören, die der Berufs-Schifffahrt vorgeschrieben sind, um den Verkehr überwachen und steuern zu können. Ist etwa wie bei der Flugsicherung. Der Transponder sendet die Registrierdaten und Koordinaten und die erscheinen bei der Schifffahrtsbehörde auf dem Radar. Mit GPS wird auch der Kurs überwacht.

Also klar, mit Rettung hat das nichts zu tun sondern mit Provokation der Not, die von den Schleusern kalkuliert wird, in dem sie die Boote überfüllen und nur soviel Sprit liefern, damit sie aus der 3-Meilen-Zone raus kommen. Denn sonst müßte die eigene Küstenwache eingreifen.

Was viele nicht wissen, das Material für Gummiboote oder fertige Boote wurde bis vor einiger Zeit aus Deutschland geliefert. Heute ist es verboten und die Chinesen liefern jertzt alles was bestellt wird per Luftfracht.

Jetzt fragt Euch, warum wird das nicht alles öffentlich kommuniziert? Wieso ingnorieren das die Politiker? Die Italiener haben es begriffen und handeln. Würde ein geschlossenes Handeln Platz in Europa greifen, wäre es bald Ende mit der Schleuserindustrie übers Mittelmeer.

Majorcus / Hace 3 months

"sachliche Diskussion" scheint bei dem Thema viele zu überfordern - die logische Maßnahmen wären: 1. Fluchtursachen durch fairen Handel, Wirtschaftshilfe und massive Qualifizierungs-Programme bekämpfen 2. Bevölkerugswachstum nach Peking-Art limitieren (2 Kind Politik) 3. Migartion Qualifizierter systematisch organisieren - und zwar jetzt, sofort und mit 100 Mrd. EUR. Alles Andere ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein!

Carmen / Hace 3 months

@Silke: Ich habe 2 Syrer bei mir wohnen. Zufrieden? Danke.

Silke / Hace 3 months

@Toni Paul: Carmen ist doch immer gegen alles und jeden.

@Carmen: Wie vielen Flüchtlingen hast du denn bisher schon geholfen?

Toni Paul / Hace 3 months

Ach Carmen, es war hier eine recht sachliche Diskussion bisher. Wenn man keine Argumente für seine eigene Meinung hat und gleichzeitig die freien Meinungen der anderen Schreiber nicht teilt sind Beleidigungen allerdings auch nicht hilfreich.

Carmen / Hace 3 months

Wieder mal die üblichen Sprüche von Rechtsradikalen und Asylantenhassern. Und die MM-Redaktion lässt das zu und veröffentlicht das. Tststs ...

bluelion / Hace 3 months

@Ben. Recht haben Sie. Natürlich sollten sie den nächstgelegenen Hafen anlaufen - aber das ist Lampedusa.... Geht nicht. Und die Sie sehen die Verantwortlichen eine über 1000km lange Fahrt als unverantwortlich an.