Gericht sieht "Bauchi" illegal auf Boris Beckers Finca

| | Artá, Mallorca |
Seit dem Frühjahr 2018 haust Georg Berres, besser bekannt als "Bauchi" immer wieder auf der ehemaligen Finca von Boris Becker bei Artá.

Seit dem Frühjahr 2018 haust Georg Berres, besser bekannt als "Bauchi" immer wieder auf der ehemaligen Finca von Boris Becker bei Artá.

Foto: Thomas Zapp

"Jesus Bruder Bauchi" muss die ehemalige Finca von Tennis-Star Boris Becker räumen. Wie ein Bewohner der Finca MM auf Anfrage bestätigte, liege ein Beschluss vom zuständigen Gericht in Manacor vor. Dieses urteilte in erster Instanz, dass sich die Hausbesetzer der ehemaligen Becker-Finca „Son Coll“ bei Artà im Inselnordosten illegalerweise dort aufhalten.

Neben dem medienpräsenten "Bauchi", der eigentlich Georg Berres heißt, hausen dort noch zwei weitere deutsche Männer und zwei Frauen, die nun das Gelände innerhalb von zehn Tagen verlassen müssen. In der kommenden Woche wolle man sofort Widerspruch einlegen, weil die Klage der Firma Goatbridge nach Ansicht der Bewohner nicht rechtens sei, so der Bewohner. "Die Besitzverhältnisse der Finca sind gar nicht geklärt, also kann uns auch niemand verklagen."

Erst Anfang September teilte Berres noch mit, gratis Friedensgespräche und Intensivkurse über Schwingungen auf der Finca geben zu wollen. Seit Frühjahr 2018 haust der Dürener immer wieder mit Unterbrechungen auf der ehemaligen Becker-Finca und war damit auch in Deutschland in die Schlagzeilen geraten.

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Ueli / Vor 9 Tage

Habe gerade ein neues Video via Youtube gesehen, wo Herr Berres seine Geschichte nochmal erzählt. Was mir auffällt, es wird immer berichtet das er Hausbesetzer ist, das er sich auch illegal auf Mallorca aufhält, habe ich noch nicht gelesen. Er hat seit 10 Jahren keine Krankenversicherung, hat keine Ausweispapiere, kann sich somit nicht im Ausländerregister anmelden, incl.Nachweis einer Krankenversicherung. Arbeitet laut seinen eigenen Aussagen, als Tätowierer, hat 6 Bücher geschrieben und verkauft, bietet Massagen an. Auf einem Baum vor der Finca Son Coll ein Zettel: Visitings,Besichtigung und Fotoshooting.Auch Tennis spielen und Vermietung. vom 5.2.2019. Diese werden dann als Spenden deklariert ( wobei diese irgendwann auch zu versteuern wären ). Unzählige TV Sender, Pro 7,Sat1, RTL, Bildmedien usw. anscheinend scheint diese Einnahmequelle nicht zu interessieren. Jeder andere wäre schon lange angeschoben, nicht nur aus der besetzten Immobilie. Nachahmer und Verehrer werden das System anwenden, mit Sicherheit.

Silke / Vor 10 Tage

@Berger: Steht im Artikel.

Urea / Vor 11 Tage

Achtung, laut Berres befinden sich auf der Finca literweise Altölbestände, teils in alten Fässern und Plastikflaschen gelagert. Bitte nächste Woche fachgerecht gleich mit-entsorgen!

Berger / Vor 12 Tage

Mich würde interessieren, wer der Kläger in der Angelegenheit war. Dann wüßte man auch, wem das Anwesen jetzt gehört. Bauchi und Co. haben da auf keinen Fall etwas zu suchen gehabt.

Schmidt / Vor 12 Tage

Apropos Schwingungen, dann bin ich ja einmal gespannt ob der Beschluss vom zuständigen Gericht in Manacor erfolgreich ist und ob dieser deren Hintern auch in Schwingungen versetzen kann. Dann schwingt Euch mal hinaus, ihr Brüder und Schwestern...

Majorcus / Vor 12 Tage

Art. 14 GG (2) "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." Dieser Artikel gilt natürlich in Spanien nicht so - aber wiel lange soll nutzbarer Wohnraum lehrstehen dürfen, wenn er über eine lange Zeit nicht genutzt wird? Ab wann ist zumutbar, dass Bedürftige Leerstand nutzen dürfen? Sind Wohnungsmangel und (zu) hohe Mieten im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung? Sind die heutigen Gesetze im Interesse der ...

Metti / Vor 12 Tage

Das schlimme bei der Sache ist, das "Bauchi" viel Zuspruch bekommt. Liegt warscheinlich daran, das er Deutscher ist. Hätte dasselbe ein Roma oder Sinti gemacht, wäre der Zuspruch nicht so hoch. Desweiteren ruft er ja nun alle Obdachlosen dazu auf, in Bank befindlichen Eigentum, zu besetzen. Wenn sowas Schule macht und dann noch aus dem deutschsprachigem Netz so ein Zuspruch bekommt, wo soll das Hinführen? Da kann mal bald das "Vermieten" abschaffen und nur besetzen....

Ist fertig das Haus, trägt man den Herrn hinaus / Vor 13 Tage

Dies Haus ist mein und doch nicht mein. Dem's vor mir war, war's auch nicht sein. Er ging hinaus, ich ging hinein. Nach meinem Tod wird's auch so sein.

Darkaa / Vor 13 Tage

Was Recht ist , muss Recht bleiben. Hoffentlich wird das Urteil auch durchgesetzt. Mich wundert mich sowieso, was manche Leute sich so einfach erlauben und denken, dass sie damit durchkommen.

Carmen / Vor 13 Tage

Bauchi und Co jetzt ist es soweit, wo ihr gebeten werdet via Gerichtsentscheid das Anwesen das ihr seit 1 1 /2 Jahren besetzt habt zu verlassen, bzw. verlassen müsst. Immer wurde versprochen, sollte es soweit sein, geht ihr alle friedlich, was auch immer wieder erwähnt wurde. Wenn man dann liest ihr wollt kämpfen incl. Pflichtverteidiger finde ich es unglaubwürdig, was die Mission war. Jeder war mit einem Pflichtverteidiger vor Gericht, das wird aus dem Topf einer Gemeinschaft bezahlt, die arbeiten , Steuern zahlen und in die Sozialkassen einbezahlen. Eure Ideen klingen doch viel versprechend, ihr seid eine Gemeindschaft mietet Euch ein Haus, legal so wie es Millionen Menschen auch machen müssen. Geld ist doch vorhanden, auch TV Interviews ,SAT1 Dreh,Führungen, Spenden usw. Massagen, Kurse, Tattoo . Manche wären auch froh über ein Jahr einmal keinerlei horrender Mieten bezahlen zu müssen. Das der Tag kommen wird, muss klar gewesen sein.....