Cook-Gäste bekommen Geld nur teilweise zurück

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Die Zentrale von Thomas Cook in Palma.

Die Zentrale von Thomas Cook in Palma.

Foto: Ultima Hora

Die von der Pleite von Thomas Cook betroffenen Feriengäste, die von Deutschland aus ihre Reisen auch nach Mallorca gebucht hatten, sollen ab Dezember entschädigt werden. Wie viel Geld sie zurückbekommen, stehe aber noch nicht fest, da die Höhe der Gesamtschadenssumme noch unklar sei, so ein Sprecher des Versicherers Zurich Deutschland.

Klar ist bereits, dass die versicherte Summe nicht ausreicht, und dass Geschädigte nur einen Teil ihrer Auslagen zurückbekommen. Nach Angaben der Versicherung wurde bereits ein Schadensvolumen von 250 Millionen Euro gemeldet. Thomas Cook war aber nur bis 110 Millionen Euro versichert.

Seit der Pleite gingen nach weiteren Angaben der Versicherung täglich 1.000 Schadensmeldungen ein. Insgesamt waren es bis zum 1. November 150.000. Es ist aber noch nicht klar, wie viele Thomas-Cook-Gäste insgesamt betroffen sind. Zum Zeitpunkt der Insolvenz waren 140.000 Reisende unterwegs, die ihren Urlaub teils abbrechen mussten. Dazu kommen Gäste, die noch nicht in den Urlaub gestartet waren, ihre Reise aber schon an- oder voll gezahlt hatten. Die Gesamtzahl hängt davon ab, wie es am 1. Januar weitergeht. Bislang hat Thomas Cook nur sämtliche Reisen für dieses Jahr abgesagt.

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