Der Kopf einer vor einiger Zeit gefangenen Natter. | Ultima Hora

Die Balearen-Regierung und einige Gemeinden in Zentral-Mallorca wollen nun doch Anstrengungen unternehmen, der Schlangenplage Herr zu werden. Während das Umweltministerium 200 bis 300 Fallen zur Verfügung stellen will, sollen die Orte dafür sorgen, dass diese an strategisch wichtigen Stellen platziert werden. Zu diesem Ergebnis kamen die Verantwortlichen bei einer Sitzung in Petra.

Noch vor einigen Wochen hatten führende Funktionäre gesagt, dass man den Kampf gegen diese Tiere nicht gewinnen kann.

Bei den Schlangen, denen endlich ein für allemal der Garaus gemacht werden soll, handelt es sich um invasive Arten, die bis zu zwei Meter lang werden können, nämlich Hufeisen- und Treppennattern. Diese Tiere sind zwar ungiftig, doch beißfreudig. Die Wunden können sich entzünden.

Die Nattern gelangten in den vergangenen Jahren in hohlen Olivenbaumstämmen auf Fähren nach Mallorca. Diese Bäume sind bei Gartenbesitzern mehr und mehr in Mode gekommen.