Santanyí fordert Bau einer Entsalzungsanlage

| | Mallorca |
Die Trinkwasserprobleme in Santanyí sind seit Jahren bekannt.

Die Trinkwasserprobleme in Santanyí sind seit Jahren bekannt.

Foto: Archiv

Immer wieder gibt es Probleme mit der Trinkwasserqualität: Santanyí, Campos und Ses Salines im Südosten Mallorcas haben sich daher zusammengetan und fordern den Bau einer neuen Entsalzungsanlage.

Die Bürgermeisterin von Santanyí, Maria Pons, hat diese Forderung federführend dem balearischen Umweltministerium übermittelt, nach dem eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage, finanziert aus Mitteln der Ökosteuer, zweimal abgelehnt worden war.

Pons will die Trinkwasserqualität im gesamten Gemeindegebiet verbessern. "Das Wasser, das wir beziehen, ist nicht trinkbar. Und das wird so bleiben, wenn es keine Entsalzungsanlage gibt", erklärte sie. Außerdem soll geprüft werden, wie man das Wasserniveau in den Brunnen erhöhen und so die Trinkwasserversorgung ermöglichen kann.

Die Bürgermeisterin treibt das Projekt auch voran, um den Ort an das Wassernetz aus Sa Marineta anschließen zu können. Von Maria de la Salut bis Petra ist dies bereits realisiert worden, in der laufenden Legislaturperiode soll Manacor folgen. Pons wünscht sich, dass Leitungen bis nach Santanyí verlegt werden.

Auch wenn Ses Salines und Campos bislang keine Probleme mit der Trinkwasserversorgung haben, befürchten die Bürgermeister der beiden Orte, Juan Rodríguez und Xisca Porquer, Probleme in der Zukunft.

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Majorcus / Hace 4 days

@Rafa M.: Möglicherweise sind Sie den Propaganda-Kampagnen der Branchen, die fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung verwenden, auf den Leim gegangen. Integrierte Energie- & Landwirtschaft erzeugt in der obersten Ebene Wind-Energie, darunter mit auto-justierenden Solarzellen Strom und darunter profitiert der Acker vom Schatten und so reduziertem Wasserbedarf. Nicht auszuschließen, dass Sie davon ausgehen, man könne mit der Natur verhandeln, wie mit einem politischen Gegenüber - Denkfehler, denn die Natur verhandelt nicht, sie löscht Leben (früher: Dinosaurier) rücksichtslos aus. Wenn der anthropozäne Klima-Notstand (siehe EU) mit aktuellem Tempo weitergeht, ist die iberische Halbinsel laut wissenschaftlichen Quellen in 80 Jahren unbewohnbar und die Menschheit in 140 Jahren weitestreichend ausgelöscht. Hoffentlich werden Sie die gigantischen Flüchtlingsströme und verheerenden Naturkatastrophen, die Sie durch Ihre aktuelle Einstellung und Lebensweise mitverursachen, möglichst lange hautnah miterleben. Oder Sie wachen auf, informieren sich selbst wissenschaftlich und tun etwas dagegen - ab morgen! P.S.: Kein Land der Welt tut aktuell genug gegen den Klima-Notstand - leider. #UN-KlimakonferenzMadrid

Rafa M. / Hace 5 days

Ja ja Majorcus, willst du grüner Vögel die Insel mit Deinen scheiss Windmühlen übersähen?! Verstehst du nicht das wir die Windräder hier nicht wollen?! Falls du überhaupt hier auf der Insel wohnst, geh lieber würde zurück in dein geliebtes Deutschland wo du anscheinend herkommst! Da läuft doch sicher alles nach deinem grünen Geschmack!!!!

Majorcus / Hace 6 days

Ob das mit weiter zunehmenden Temperaturen schlimmer wird? Möglicherweise wäre es sinnvoll, hierfür erforderliche Energie aus regenerativen Quellen (Windkraft & Solarzellen auf dem gleichen Grundstück) gleich selbst zu erzeugen?