Mallorca-Jet verliert Eisbrocken nahe München

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Oben im Himmel ist es sehr kalt, am Jet kann sich deshalb Eis bilden.

Oben im Himmel ist es sehr kalt, am Jet kann sich deshalb Eis bilden.

Foto: Wikimedia Commons/Tombeingpushed

Vieles deutet darauf hin, dass ein Ryanair-Flieger auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Berlin-Schönefeld am Samstag bei München einen größeren Eisbrocken verloren hat. Laut Berichten bayerischer Medien vom Montag durchschlug dieser ein Solar-Element auf einem Bauernhof.

Der Verdacht fällt den Berichten von "Münchner Merkur" und "tz" zufolge auf die irische Billigfluglinie, da an jenem Tag zwischen 12.10 und 13 Uhr nur ein einziges Flugzeug den Betrieb in Warngau bei Miesbach überflogen habe, nämlich der Ryanair-Jet von der Insel.

Bei dem kuriosen Zwischenfall kam glücklicherweise niemand zu Schaden. (it)

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petkett / Vor 1 Monat

Hajo Hajo / Aha, außerirdische Eisbrocken gefüllt mit unbekannten Viren und Bakterien. Vorsicht ist geboten beim nicht Sachgerechtem auftauen. Das beste, nach dem Fund sofort mindestens 15 Minuten bei voller Hitze abkochen, danach gut verschlossen ab zur Sondermülldeponie, damit die Entsorgung gewährleistet ist.

Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Forscher löst Rätsel der fliegenden Eisbombe

Ende April krachte bei Würzburg ein 50-Kilogramm-Eisklotz vom heiteren Himmel. Solche "Mega-Cryo-Meteore" verwirren Wissenschaftler seit langem. Diesmal hat ein Meteorologe eine Lösung für das Rätsel gefunden.

Zitat auszugsweise =" Historische Dokumente lassen daran zweifeln: Sie zeigen, dass Flugzeuge nicht immer die Ursache der Frostbomben sein können. Martínez-Frías hat Berichte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert über Riesen-Eisklumpen entdeckt, aus einer Zeit also, als es noch keine Flugzeuge gab. Auch Frostbomben der vergangenen Jahre müssen eine andere Ursache haben. Nachdem etwa im Januar 2000 in Südspanien ein Eisklumpen die Windschutzscheibe eines Autos zertrümmert hatte, fragte Martínez-Frías umgehend bei der Luft-Aufsichtsbehörde nach. Es hatte keine Überflüge der Region gegeben."

"Die chemische Analyse zeigt zudem, dass das Eis nicht aus Leitungswasser besteht - es fehlte an charakteristischen Mineralien wie Chlorid.

Flugzeuge schienen zunächst ebenfalls auszuscheiden. Aus undichten Tanks von Flugzeugklos fällt bisweilen Gefrorenes, so die Überlegung. Doch in den Eisbrocken von Hettstadt fanden sich weder Urinspuren noch jenes bläuliche Desinfektionsmittel, das für Bordtoiletten charakteristisch ist".Zitat Ende. Quelle Spon.

Ferner = Flugzeug-WC dürfen nicht im Flug entleert werden. I