Die Zahnärzte auf den Balearen fordern Schutzkleidung und klare Sicherheitsregeln. | Sergio Perez

Zahnärzte auf Mallorca und den Nachbarinseln fordern ein klares Sicherheitsprotokoll, um ihre Praxen in Corona-Zeiten wieder öffnen zu können. Der Präsident der zahnmedizinischen Hochschule der Balearen, Ignacio García Moris, kritisierte die "rechtliche Grauzone" seit Beginn des Alarmzustands am 15. März.

Damals hatte die Hochschule die Schließung der Zahnarztpraxen mit Ausnahme von Notfallbehandlungen empfohlen. Klare Vorgaben von Seiten der Gesundheitsbehörden blieben aus.

Die Zahnärzte haben die Behörden nun um offizielle Sicherheitsrichtlinien, Corona-Tests und Schutzmaterial für das Praxispersonal gebeten, um wieder regulär arbeiten zu können. Anderenfalls fordern die Mediziner, Kurzarbeit beantragen zu können. Dies ist ihnen, genau wie den Zahntechnikern, bislang verwehrt geblieben.

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Bislang würden Notfallbehandlungen von einer beschränkten Anzahl von Zahnkliniken durchgeführt, die über entsprechende Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus verfügten, teilte García Moris mit. (mais)