Mallorca und das Virus: Update vom 5. Mai

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Seit Montag ist Mundschutz zumindest im Nahverkehr Pflicht, auch in Innenräumen halten sich viele Mallorca-Bewohner daran.

Seit Montag ist Mundschutz zumindest im Nahverkehr Pflicht, auch in Innenräumen halten sich viele Mallorca-Bewohner daran.

Foto: Jorge Zapata

Verlängerung des Alarmzustands auf der Kippe

Eine weitere Verlängerung des auch auf Mallorca geltenden sogenannten Alarmzustandes steht auf der Kippe. Der Chef der größten Oppositionspartei Partido Popular, Pablo Casado und andere Gegner äußerten sich negativ und tendieren zu einem "Nein" bei der Abstimmung am Mittwoch. Die Regierung warnte vor einem drohenden Chaos.

Weiter gute Tendenz bei Corona-Zahlen

Zwei neue Ansteckungsfälle wurden am Dienstag von den Gesundheitsbehörden für die Balearen gemeldet, am Montag waren es erstmals seit dem Beginn des Alarmzustandes gar keine gewesen. Zwei Tote waren zu beklagen, so dass die Zahl der Verstorbenen auf 198 gestiegen ist. 1307 von 1910 Infektionsfällen gelten als geheilt.

Verhandlung über Flüge aus Deutschland

Die Balearen-Regierung verhandelt intensiv mit Deutschland, um so bald wie möglich wieder Touristen-Flüge auf die Beine zu stellen. Man müsse schnell zu Ergebnissen kommen, sagte Ministerpräsidentin Francina Armengol (Sozialisten) am Dienstag im Regionalparlament in Palma. Wie keine andere Region in Spanien seien die Inseln dringend auf Urlauber angewiesen.

Stornierung für Reisen nicht immer kostenlos

Wenn Verbraucher Reisen unter anderem nach Mallorca mit Abreisedatum nach dem 14. Juni stornieren, gehen sie weitreichende Risiken ein. Urlaubern droht laut Deutschem Reiseverband DRV, die Stornierungskosten im Nachhinein übernehmen zu müssen

Neue Regeln im Bus

Seit Dienstag müssen die Fahrgäste wieder vorn beim Fahrer einsteigen. In den vergangenen Wochen hatten sie in der Mitte oder hinten einzusteigen. Außerdem besteht jetzt Maskenpflicht. Pro Bus ist nur eine Auslastung von maximal 50 Prozent erlaubt. Ab dem 11. Mai wird auch wieder Bargeld akzeptiert.

Hotels in Magaluf und Palmanova bleiben dicht

Die Ferienunterkünfte in den beliebten Touristenorten Magaluf und Palmanova bleiben auch nach dem 11. Mai, geschlossen, auch wenn sie öffnen dürften. Der Präsident der Hoteliersvereinigung in der Region erklärte, eine Öffnung würde sich ohne ausländische Touristen nicht lohnen. Außerdem existieren noch keine von den Gesundheitsbehörden genehmigten Sicherheitsprotokolle, die eine Voraussetzung für das Hochfahren des Betriebs sind.

Straßensperrungen für Ausgänge

Palmas Stadtrat prüft die Möglichkeit, einige Straßen für den Verkehr zu sperren, um Fußgängern während der Ausgangszeiten mehr Raum zu geben und Sicherheitsabstände zu wahren. Die Maßnahme soll ab dem kommenden Wochenende gelten. Vermutlich wird dann auch wieder die Kontrolle in den blauen ORA-Parkzonen fortgesetzt.

Schüler kommen in vier Phasen zurück in die Schule

Nach mehreren Wochen des Schulausfalls gibt es erste Pläne des Inselrats, wie die Rückkehr der Schüler in den verschiedenen Jahrgangsstufen aussehen könnte. Geplant ist, ab dem 25. Mai einen freiwilligen Nachhilfeunterricht für Schüler in verschiedenen Jahrgängen der Mittel- und Oberstufe in verkleinerten Gruppen anzubieten. Die Rückkehr des Präsenzunterrichts wird schrittweise und in Sequenzen erfolgen. In zweiwöchigen Phasen soll der allmähliche Wiederbeginn des Schulbetriebs ablaufen.

Fiebermessung vor dem Shoppen

Die spanische Warenhauskette El Corte Inglés will auch in ihren Filialen auf Mallorca umfassende Vorkehrungen für eine sichere Wiedereröffnung am 25. Mai treffen. Nicht nur werden Mitarbeiter vor dem Eintritt in den Dienst gesundheitlich auf die Probe gestellt, auch bei Kunden soll vorsorglich Fieber gemessen werden.

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