Todesfahrerin von Sa Ràpita bleibt auf freiem Fuß

| Sa Ràpita, Mallorca |
Renata G. mit ihrem Anwalt Miguel Ángel Ordinas.

Renata G. mit ihrem Anwalt Miguel Ángel Ordinas.

Foto: A. Sepúlveda

Obwohl das Landgericht von Palma de Mallorca die mehrjährige Haftstrafe gegen Renata G. bestätigt hat, bleibt die Todesfahrerin von Sa Ràpita vorerst auf freiem Fuß. Renata G. hatte die 15-jährige Schülerin Paula Fornés im Juni 2018 mit gefälschtem Führerschein in betrunkenem Zustand angefahren und ihren Tod verursacht.

Di Entscheidung trafen die Richter am Donnerstag nach anderthalbstündiger Verhandlung. Die Verteidigung ließ offen, ob sie wegen der Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten noch Berufung beim obersten Gerichtshof einlegen wird.

Der Anwalt und die Familie des Unfallopfers hatten den unverzüglichen Haftantritt der Angeklagten gefordert. Das Gericht lehnte mit dem Verweis auf ein fehlendes Fluchtrisiko ab. Mallorca sei aufgrund des Alarmzustands praktisch von der Welt abgeschnitten, hieß es zur Begründung. (mais)

Kommentar

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Costa / Vor etwa 1 Jahr

Echt? Die kann nicht abhauen? Wie naiv!

Jose / Vor etwa 1 Jahr

Schade! Sehr Schade! Kann man sie in der Zeit nicht Zum Steineklopfen odr Strandreinigen verdonnern?! Von morgens 5h bis nachts um 12h?!

petkett / Vor etwa 1 Jahr

Naja, abhauen kann sie nun wirklich nicht und wenn ist das den Verantwortlichen eh egal. Das den Angehörigen jetzt solch eine Urteilsvollstreckung ins Gesicht schlägt ist doppelt schlimm.