Einige Anwohner haben Angst um ihre Gesundheit.

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An der Playa de Palma auf Mallorca wächst unter spanischen Einwohnern Unmut über das am Wochenende angekündigte Pilotprojekt mit mitteleuropäischen Touristen in drei Hotels. Man werde wie Versuchskaninchen behandelt, beschwerten sich am Montag Mitglieder des Einwohnerverbandes "Ama s'Arenal".

Arenal sei mehr als nur Tourismus, man verstehe sich nicht als "Themenpark", äußerten die Bürger. Man wolle selbst über die eigene Gesundheit entscheiden, hieß es. Ohnehin wolle man eine grundsätzliche Veränderung beim Tourismus.

An die Playa de Palma sollen Mitte Juni als erste Gegend in ganz Spanien ausländische Urlauber reisen. Dort will man angesichts angekündigter Touristen für Juli, August und September einüben, wie Tourismus in Coronazeiten funktionieren kann.

Die Mitglieder der Vereinigung "Ama s'Arenal" sind allerdings nicht repräsentativ für die Menschen in der Gegend, die Urlaubern in der Mehrheit sehr aufgeschlossen gegenüber stehen.