450.000 Euro wegen Unfall mit Todespalme gefordert

| | Palma, Mallorca |
Die Frau starb noch am Unfallort.

Die Frau starb noch am Unfallort.

Foto: P. Bota

Die Angehörigen der Frau, die durch eine umgestürzte Palme in Palma de Mallorca ums Leben kam, fordern nun 450.000 Euro Entschädigung von der Stadtverwaltung. Der Unfall hatte sich im November 2019 in der Nähe der Kathedrale ereignet.

Beim Unfallopfer handelt es sich um eine 39-jährige Touristin aus Brasilien. Ihre zehnjährige Tochter wurde Zeugin des tödlichen Unglücks. Beide liefen die Stadtmauer entlang, als eine heftige Windböe Teile der Palme abriss. Die Krone fiel auf die Frau, sie verstarb noch am Unfallort.

Im wenige Wochen danach veröffentlichten Abschlussbericht der Ermittler hieß es, dass die Palme gesund war. Der Baum sei noch Ende September 2019 von Experten untersucht worden. (mais)

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