Megayacht "Lady Moura" steht zum Verkauf

| | Palma, Mallorca |
Die "Lady Moura" bei einem Zwischenstopp auf Ibiza.

Die "Lady Moura" bei einem Zwischenstopp auf Ibiza.

Foto: Toni Planells

Mit einer Länge von 105 Metern ist die "Lady Moura" eine der größten privaten Megayachten der Welt. Nun steht das 1990 vom Stapel gelaufene Luxusboot, das oft im Hafen von Palma de Mallorca oder Monaco vor Anker liegt, erstmals zum Verkauf. Die teilte die Schiffsmakler-Agentur Camper & Nicholsons mit.

Gegenwärtiger Besitzer ist der saudische Milliardär Nasser Ar-Raschid. Zu den Gästen an Bord zählten unter anderem die Familie des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und der spanische König Juan Carlos.

Zu ihrer Entstehungszeit galt die "Lady Moura" als neungrößte Yacht der Welt, ihre technische Ausstattung als äußerst innovativ. Die Yacht verfügt über einen großen Swimmingpool mit ausfahrbarem Dach, einen Sikorsky-S-76-Hubschrauber und einen über 20 Meter langen Esstisch an Bord. Die Baukosten wurden auf etwa 200 Millionen US-Dollar geschätzt. (mais)

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Majorcus / Vor 1 Monat

Eine Yacht aus dem Eigentum eines Mitgliedes einer Diktatoren-Familie, auf dem u.a. ein diskreditierter Großwildjäger war - ethisch gesehen wäre es angemessen, wenn der Preis mangels Nachfrage ins Bodenlose stürzen würde ... Haben Superreiche Ethik & Moral?

rocco / Vor 1 Monat

Vielleicht hat Bill Gates ja auch noch neben Hotel Formentor ein Interesse an dieser Yacht. Er könnte sie aus seiner Kaffekasse kaufen.

Jahn Doof / Vor 1 Monat

Immer , wenn die "Lady" auf Mallorca lag , habe ich mich für ein Stündchen am Paseo Maritim hingesetzt und ihr zugeschaut . Einfach so . Hoffentlich macht sie noch öfter gut sichtbar dort fest . Überigens: die beige "Salem" ist auch ein wunderschönes Schiff ! Für mich viel schöner , als die Hochglanzschleiflackschikimikiprotzboote .

Rolhoc / Vor 1 Monat

Was ist das dekadent. Auch wenn ich es hätte, so etwas käme für mich nicht in Frage. Weniger ist mehr,

Michael / Vor 1 Monat

Ich habe den Bau des Schiffes jeden Tag erlebt und oft besichtigt. Fragt doch mal bei der ehemaligen Bauwerft Blohm & Voss AG nach, wie teuer das Boot war.