Ryanair soll angeblich Corona-Sicherheitsregeln missachten

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Startender Ryanair-Jet in Palma.

Startender Ryanair-Jet in Palma.

Foto: Nils Müller

Die spanische Gewerkschaft "Uso" wirft der auch nach Mallorca fliegenden Fluggesellschaft Ryanair vor, die Corona-Sicherheitsregeln an Bord nicht zu beachten. Deswegen wurde Anzeige bei der Arbeitsinspektion gestellt, wie es in einer Pressemitteilung hieß. Man bekomme von dem Unternehmen weder Masken noch Handschuhe gestellt, zitierte die Gewerkschaft Flugbegleiter.

Diese hätten geäußert, die Jets nach Flügen ohne jeglichen Schutz vor dem Virus saubermachen zu müssen. Es gebe keinen Desinfektions-Service an Bord.

Angesichts der sich wieder zuspitzenden Coronalage nicht nur in Spanien hatte Ryanair kürzlich angekündigt, für September und Oktober 20 Prozent der Flüge zu streichen. (it)

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Kai / Vor 2 Monaten

ich hatte gebucht und bin zurück lieber mit einer anderen Airline geflogen. Interessant, dass sich Personal beschwert welches zum Verkaufgespräch für zollfrei und Co. die Maske zur besseren Verständigung abnimmt. Personal welches auf Anweisungen zur Lüftungseinstellung in der Kabine verzichtet, Personal das Passagiere auch ohne Maske während des Fluges in Ruhe lässt um nicht zu stören. Ich habe überall nur Nasen über der Maske gesehen, zumindest wenn eine getragen wurde. Zwei Passagier in der Reihe vor uns, wurden vom Sitznachbarn gebeten die Maske aufzubehalten, Fehlanzeige. Crew nur Schulterzucken. Man ist vollkommen ausgeliert. Wer solche Airlines aus Geldgier landen lässt, den gehört einfach die Insel dichtgemacht, fertig aus. Einfach mal mitfliegen und die komplette Ladung zurückschicken, dann läuft es vielleicht. Wie stinkender Fisch nur halt gefählicher.

WirBleibenZuHause / Vor 2 Monaten

Was kann man sich auch schon anderes von dieser Fluggesellschaft erwarten? Das traurigste ist aber, die Motivation der Flugbegleiter von Ryanair. Was kostet es die Flugbegleiter von Ryanair schon, wenn diese das ein- und aussteigen der Passagiere koordinieren würden, wie es z.B. Lufthansa, Eurowings oder Condor machen. Dort springen nicht alle Passagiere nach Landung auf und stürmen aus dem Flugzeug, dort steigt man Reihe für Reihe aus und versucht so zumindest Kontakte unter den Passagieren zu vermeiden! Aber wahrscheinlich wenn jemand nur 500-600 Euro verdient, dann ist dies den Flugbegleitern egal, obwohl eigentlich müsste dies doch als Arbeitsanweisung von Ryanair kommen. Jedoch ist dies wahrscheinlich zu viel verlangt von Ryanair sich an die Hygienekonzepte zu halten.... Ich hoffe nur, dass es bei Ryanair nie zu einem Notfall an Bord kommt, dann Prost-Mahlzeit

Roland / Vor 2 Monaten

Mit dieser Fluggesellschaft würde ich aus verschiedenen Gründen (primär Sicherheit) niemals fliegen. Auch nicht gratis.

Eddi / Vor 2 Monaten

Bei diesem Verein wundert mich gar nichts mehr, Hauptsache viele Rubbellose und sonst irgendeinen Mist verkaufen.

Tuttifrutti / Vor 2 Monaten

Habe ebenfalls schlechte Erfahrungen auf einem Rückflug von Gran Canaria nach Düsseldorf bei Tuifly gemacht. Ein Passagier schaffte es, seine Dose Erdnüsse Nuss für Nuss innerhalb von 2,5 Stunden bei heruntergezogener Maske zu essen. Von den Flugbegleitern wurde dies nicht unterbunden. Was sollte man von denen an Vorbildfunktion erwarten? Es wurde hinter den Vorhängen in der Bordküche ununterbrochen ohne Maske gequatscht, so intensiv, dass der männliche Flugbegleiter ständig mit heruntergezogener Maske in das Flugzeug lief und die Maske dann erschreckt nach gut 3 Metern aufsetzte. Der Hinflug wurde von Condor durchgeführt. Hier war alles super.

Majorcus / Vor 2 Monaten

Wer hätte gedacht, dass RY an Allem spart - außer Werbung?