Mietsenkungen für Einzelhandel gefordert

| | Palma, Mallorca |
Nach der Corona-Pandemie soll der Einzelhandel auf Mallorca wieder in Schwung kommen. Hier handelt es sich um ein Archivbild.

Nach der Corona-Pandemie soll der Einzelhandel auf Mallorca wieder in Schwung kommen. Hier handelt es sich um ein Archivbild.

Foto: Archiv

Die Balearen-Regierung, Handels- und Maklerverbände wollen im September eine Reihe von steuerlichen Anreizen für den Einzelhandel auf Mallorca fördern, um die Auswirkungen der Coronakrise abzufedern.

Steuererleichterungen für die Vermieter auf der einen Seite und temporäre Mietsenkungen für die Einzelhändler sollen daher ein weiteres Ladensterben verhindern. Nach Angaben des Einzelhandelsverbands Afedeco könnten mehr als 10.000 Geschäfte von den geplanten Maßnahmen profitieren.

Im Zentrum von Palma erreichen die gewerblichen Monatsmieten Preise von bis zu 10.000 Euro. 25 Prozent der Ladenbetreiber rechnen nach Angaben von Afedeco damit, wegen der geringeren Verbrauchernachfrage im Winter schließen zu müssen.

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Mr. Mallorca / Vor 6 Monaten

Es wird nicht nur in Spanien so sein, dass die Wirtschaft vollends kolabiert und Folgeschäden in Form von Mietausfällen nach sich zieht. Da hilft es auch wenig, wenn sich ein Herr Spahn zwischenzeitlich erklärt, dass man mit dem Wissen von heute auf einen Lockdown hätte verzichten können. Aber der deutsche Steuerzahler wird`s schon richten - es sei denn, der deutsche Michel wacht endlich mal auf - an der ein oder anderen Stelle scheint es ja endlich soweit zu sein!

Stefan Meier / Vor 6 Monaten

Die Schweden haben doch nahezu die selben Rückgänge im Bruttosozialprodukt wie Deutschland, aber dafür 5mal soviel Tote. Wo ist da der Vorteil? In globalen Märkte reicht doch, wenn einer den Laden dicht, um die Lierketten zu unterbrechen.

bluelion / Vor 6 Monaten

Steuererleichterungen/oder -stundungen sollten seine Selbstverständlickeit. Was die Mieten betrifft, kann ich die Forderungen nachvollziehen, mit fehlt aber der Glaube, daß es umsetzbar ist. Vermieter sind in der Regel Privatpersonen oder Konzerne. Von staatlicher ober kommunaler Seite her sind enge rechtliche Grenzen gesetzt. Eine temporäre Enteignung um Mietminderungen durchzusetzen, wäre m.E. das falsche Mittel. Gleichzeitig befürchte ich aber, daß die Vermieter nicht freiwillig auf einen Teil der Einnahmen verzichten werden. Die wäre zwar kurzfristig gedacht, aber so bleibt unter dem Strich nur die Steuererleichterung.

Roland / Vor 6 Monaten

Was nutzen Mietsenkungen wenn keine oder nur geringe Einnahmen vorhanden sind. Ohne Tourismus läuft es eben nicht. Die Einheimischen ohne Einnahmen werden das nicht kompensieren können.

Michel / Vor 6 Monaten

Genau und die Vermieter beantragen dann Coronahilfe bei der ArmenGol und wen die nix mehr im Säckel hat, reicht sie den Antrag nach Brüssel weiter, falls da auch nix mehr zu holen ist, bleibt noch der deutsche Michel 🙋🏿‍♂️, Mutti meint ja: Wir schaffen das 🙈

Spanien geht’s gut und die Schweden sterben bald an Corona aus 🤮 Der Exekutivdirektor der WHO, Mike Ryan, hat Schweden im Kampf gegen das Coronavirus als «Vorbild» bezeichnet. «Es gibt möglicherweise Lehren von unseren Kollegen in Schweden zu ziehen», sagte Ryan gestern an einer Medienkonferenz in Genf. Der Ire koordiniert bei der Uno-Organisation den weltweiten Kampf gegen das Virus.