Demo der Unternehmer und Angestellten in Magaluf. | Youtube: Ultima Hora

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Rund 200 Personen haben am Freitag in Magaluf auf Mallorca für wirtschaftliche Hilfen durch die Regierung demonstriert. Überwiegend handelte es sich um Inhaber von Bars und Diskotheken sowie Angestellte aus dem Vergnügungsgewerbe, die direkt von der coronabedingten Schließung ihrer Betriebe betroffen sind.

Juan Rodríguez, Chef des Verbandes der Unternehmer und Arbeitnehmer von Calvià, sagte während des Protestzugs mehrfach gegenüber den Medien: "Wir haben nichts mehr zu essen!" Sowohl die Balearen- als auch die Zentralregierung lasse die Hoteliers, Vergnügungsunternehmer und Einzelhändler "ausbluten", da Steuern trotz pandemiebedingt geschlossener Betriebe weiter abgeführt werden müssten.

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Besonders heftig fiel Rodríguez' Kritik an Calviàs Bürgermeister, seinem Namensvetter Alfonso Rodríguez (Sozialisten), aus. Dieser habe bei einem Treffen im Juli versprochen, sich für die Unternehmer einzusetzen und Lösungswege aufzuzeigen. "Es ist schlicht gar nichts passiert", so Juan Rodríguez.

An dem Demonstrationszug beteiligten sich auch die Oppositionsparteien aus Calviàs Gemeinderat, die konservative PP, die liberalen Ciudadanos und die rechtspopulistische Vox. (cze)