Segelschüler sammeln Plastikmüll rund um Hafen von Puerto Portals ein

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Blick auf die Ausbeute der Müllsammelaktion.

Blick auf die Ausbeute der Müllsammelaktion.

Foto: Puerto Portals

Der Hafen von Puerto Portals im Südwesten von Mallorca hat eine Einsammelaktion von Plastikmüll in der Umgebung über die Bühne gebracht. Am Freitagnachmittag schwärmten Dutzende Jugendliche der Segelschule aus und trugen zwischen Illetes und der Punta des Carregador 342 Kilogramm zusammen.

Dazu zählen Mikroplastikteile, Flaschen, Strohhalme, Schuhe und sogar größere Teile von Gummibooten. Die Müllsammler reinigten auch diverse kleinere Strände in der Umgebung wie den von Portals Nous neben dem Iberostar-Hotel.

Plastikmüll ist ein ernstes Problem im Mittelmeer. Die Rückstände können dort Jahrzehnte überdauern, ohne sich abzubauen, und bei Stürmen vom Meeresboden hochgespült und an die Küsten geschwemmt werden. Vor Mallorca wurden bereits Plastikrückstände sogar aus Algerien entdeckt.

Unterdessen forderte die Meeresschutzorganisation Oceana die EU auf, den Begriff Plastik nicht zu eng zu definieren. Am Mittwoch soll in Brüssel eine Richtlinie beschlossen werden, an die sich die Mitgliedsstaten zu halten haben. (it)

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Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Selten solchen Krampf gelesen Verpackungspfand. Das würde ein Verwaltungspopanz sondersgleichen und wer sortiert und bewertet tausende Arten von Gebinden und Größen?

Denn wenn, muß dann auch das Pfand und die Rückvergütung gestaffelt werden. So wie es jetzt läuft ist das System richtig und fast Kostenneutral durch das Recyceling. Es geht nur um die Verbesserung der Verhaltensweisen der Verbraucher und Benutzer. Die Informationen müssen besser fliessen und auch Mehrsprachig sein, damit es JEDER Zuwanderer auch versteht und von seinen heimatlichen Gewohnheiten Abstand nimmt. . Auch die Sammelstellen müssen vermehrt werden und die Abgabe muß kostenlos sein. Denn die Kosten für Säuberungen und Sammelaktionen sind viel höher.

Also klar, Verordnungen lössen keine Probleme, sondern man muß auf die Zielgruppen zugehen und deren Bewußtsein durch Angebote iund Informationen stärken.

Majorcus / Vor 3 Monaten

@Hajo Hajo: Möglicherweise fehlt Ihnen die Vorstellungskraft, dass ein Verpackungs-Pfand weltweit erforderlich ist - es ist Verantwortung jedes Einzelnen - jeder muss einen Beitrag leisten!

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Klartext@ Diese vermeintlich guten Taten sind leider Entschuldigungen für die mangelnde Arbeit der zuständigen Kommunen. Warum sollen sie also dafür Zeit, Geld und Personal aufwenden?

Schüttet doch der zuständigen Kommune den ganzen Müll vor die Türe !! Schild drauf und Fertig !!

Zitat "Vor Mallorca wurden bereits Plastikrückstände sogar aus Algerien entdeckt." Siehste, sage ich doch immer. Der Müll kommt aus dem ganzen Mittelmeer in Strömingskreiseln zusammen. Was tut denn die GOB um das zu verhindern? War sie jemals in Algerien und sprach dort mit den Verbänden??? NÖ das würde ja in Arbeit ausarten.

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Mallorcus@ Schluss mit der dummen Pauschalisierung. Der PLastikmüll stammt garantiert nicht von der Insel. Ich habe selbst einiges geprüft und er kommt sogar aus dem arabischem Raum,. Steht nämlich drauf. Auch der Bruch grünen Plastiks, Abdeck/Starktfolien und Styporopor sind Gewerbeabfall. Dazu kommen viele Dinge die einfach per Sturm über Bord gehen, und das kann niemand verhindern und dann dafür Pfand (sehr witzig) ein zu treiben dürfte ziemlich unwarscheinlich sein. Ferner spült das Wasser auch natürliche Abfälle und anderes über die Bäche aus dem Hinterland ins Meer. Sh. oben den Artikel wo nach dem Unwetter aufgeräunt werden mußte. Am Strand findet sich dann Grünzeug wie Schilfrohr, Äste, Holz, u.s.w.

Auch die "Braune Suppe" ist nichts weiter als Erosion der Agrarflächen. Also einfach Erde.

Majorcus / Vor 3 Monaten

Hohes Pfand auf ALLE Verpackungen reduziert diese Umwelt-Sauerei!

wala / Vor 3 Monaten

Warum hat man eigentlich nicht die Müllboote in dieser Saison raus geschickt? Meine Hochachtung vor den Jungen Leuten !