Die Mitglieder der Familie, bei denen nach der Rückkehr nach Deutschland Corona-Infektionen nachgewiesen wurden, reisten vom Flughafen Palma de Mallorca zurück. | Archiv

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Im Falle der vierköpfigen Familie aus Cottbus, die sich möglicherweise im Urlaub auf Mallorca im Juli mit dem Coronavirus infiziert hat, sind keine weiteren Infektionen bekanntgeworden. Auch wo eine Ansteckung auf der Insel hätte erfolgt sein können, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Ein Pressesprecher der Stadtverwaltung Cottbus bestätigte aber gegenüber MM am Mittwoch, dass das Gesundheitsamt im Zusammenhang mit dem Fall zwar acht Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt hatte, in allen Fällen seien die Tests aber negativ ausgefallen. Auch die Familie selbst sei schon seit längerem wieder wohlauf.

Allerdings merkte der Sprecher an: „Die Kontaktverfolgung ist Sache der Kreise und Städte, ob es zu Ansteckungen im Flugzeug kam, können wir also nicht sagen, da wir nur die Kontakte aus Cottbus weiterverfolgen.”

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Dass es im Flugzeug zu Ansteckungen kam, sei aber äußerst unwahrscheinlich, sagte die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts (RKI), Susanne Glasmacher, gegenüber MM. Das Institut hatte den Behörden in Cottbus beim Tracking in dem Fall geholfen. Auch dem RKI lägen aber keine Infos über weitere Ansteckungen vor. (cze)